Gunda: Hallo und herzlich willkommen zurück zu unserem Indonesien-Podcast, dem einzigen deutschsprachigen Podcast zu Indonesien. Wir sind heute schon bei Folge 30 und heute soll es wieder ein bisschen mehr ums Business gehen. Und zwar räumen wir heute mit den typischen Mythen…
Zum Online-Business oder zum digitalen Nomadenleben auf. Das kennt wahrscheinlich jeder so ein bisschen. Na ja, wenn du online in einem Urlaubsland vor allem arbeitest, dann liegst du doch bestimmt die ganze Zeit nur unter Palmen Du liegst doch mit deinem Laptop am Strand. Du machst doch den ganzen Tag nur Urlaub und so weiter und so fort.
Also entweder du hast das schon mal gehört oder… Du denkst das vielleicht über andere, die online irgendwo im Ausland arbeiten. Und diese und andere Mythen werden wir heute eben mal näher beleuchten was denn da so dran ist. Ja, wir, vielleicht stellen wir uns am Anfang mal kurz vor, ne, Katha, falls wir neue Hörer dazu bekommen haben.
Wir leben und arbeiten beide in Indonesien Ich in den Nordmolukken in einer sehr abgelegenen Region auf der Insel Morotai und bin seit ein paar Jahren selbstständig als freie Autorin und mittlerweile auch Auswanderberaterin für Indonesien. Ich habe einen Auswanderguide geschrieben, der alle Themen beinhaltet, also da gerne mal reinschauen, wer länger in Indonesien unterwegs sein möchte oder hier leben möchte und berate auch individuell.
Interessierte, die irgendwie Unterstützung oder Hilfe benötigen. Und Katha was machst du?
Katha: Ja, danke, Gunda. Genau, Katha ich lebe seit mittlerweile sechs Jahren auf Bali und Ja, habe mir auch dann ein Online-Business hier aufgebaut. Ich bin Mentorin für Umsetzung und Mut, habe ich das genannt Hauptsächlich für virtuelle Assistenten aber auch alle anderen, die irgendwo im Online-Business unterwegs sind, dürfen zu mir kommen.
Also ich hatte schon Kundinnen von bis, also… Zum Beispiel auch eine Autorin die ihren Blog vermarkten wollte und da einfach ein bisschen an die Hand genommen werden wollte und mit mir erarbeitet hat, wie ihre Strategie da sein kann. Ja, ihre Marketingstrategie aber auch überhaupt so, ja, welche Schritte sie jetzt geht und dann auch den Mut dafür zu sammeln, das wirklich zu tun, weil sie so ein bisschen im Kopf hatte, ich bin doch nur Mama und wie kann ich mich jetzt hier auf einmal hinstellen und Autorin sein, also es ist nicht nur für virtuelle Assistentinnen aber die sind so mein Hauptfokus Und ja, helfe da bei der Umsetzung des eigenen Businesses und den Mut zu finden.
Und was vielleicht ganz interessant ist für alle, die sich auch wünschen ins Online-Business zu starten aber noch nicht wissen, wie sie es machen können, habe ich einen brainstorming call den man sich buchen kann mit mir zusammen wo wir einfach mal gucken was ist denn die ausgangssituation was bringst du alles mit weil ich das selber kenne ich dachte auch jahrelang dass ich überhaupt nichts im online business machen kann weil ich eigentlich heilpädagogin und sozialarbeiterin bin und das ja nun mal sehr weit weg ist von irgendwelchen online marketing online business geschichten mittlerweile habe ich aber viel erfahrung und kann da auch ja einfach mal zusammen Brainstorm gucken, was sind denn überhaupt die Möglichkeiten und wie könnte es dann weitergehen.
Genau, ja und heute sprechen wir über die Mythen, denen man dann so begegnet wenn man ein solches Online-Business hat und irgendwo lebt wo es vielleicht auch schön warm ist oder so genau Urlaubsgebiet ist, ja in Indonesien Da gibt es auf jeden Fall oft so dieses, und das Erste hast du schon gleich angesprochen, diese Idee, ja, man würde dann immer so am Strand arbeiten, auch wenn du so eingibst irgendwo, irgendwie digital Nomaden oder so, dann kommt entweder dieses Vanlife, ja das ist hier in Indonesien natürlich nicht so, also mit so einem Van rumfahren, oder dann kommen so Bilder, wo die Leute am Strand oder in einer Strandbar sitzen mit einer Kokosnuss oder in der Hängematte am besten noch.
Ja Mit dem Laptop arbeiten. Ja, das ist schon sehr im Bereich der Mythen. Ich weiß nicht, Gunda, wie oft hast du mit deinem Laptop schon am Strand gearbeitet?
Gunda: Also am Strand tatsächlich…
Vielleicht einmal, aber das war auch nicht wirklich, also das war nicht wirklich am Strand, im Sand, das war ein Café direkt am Strand, wenn das auch als Strand zählt Ja, würde ich zählen. Aber ich muss Ja, aber ich muss noch kurz zur Hängematte sagen, weil in der Hängematte habe ich tatsächlich oft gearbeitet, als ich noch in Papua gelebt habe, allerdings nicht am Strand.
Also die war einfach vorne bei mir auf der Terrasse gehangen und das war ziemlich bequem muss ich sagen. Also das war wirklich, wirklich angenehm weil man dann nicht die ganze Zeit irgendwie sitzen muss oder einen speziellen Stuhl braucht oder so. Also das war echt toll. Aber Strand, ja… Nicht so schön, wenn da irgendwie dann der Sand um einen rumfliegt oder irgendwo klebt und dann am Schluss noch in die Tastatur reingeht oder aufs Mousepad oder so.
Geht gar nicht. Nein, ist nicht wirklich mein beliebtester, mein Lieblingsort zum Arbeiten, muss ich sagen.
Katha: Ja, geht mir genauso. Obwohl wir ja wirklich nur fünf Minuten vom Roller mit dem Strand entfernt wohnen habe ich, glaube ich auch wirklich nur einmal sozusagen am Strand oder in, ja, das war auch, in so einem Beach-Club da hatte ich halt den Laptop mit.
Also das wollte ich dann… Nicht extra dafür nach Hause fahren. Muss aber auch sagen, dass das nicht mein bevorzugter Ort ist. Also Wind, Sand und was auch echt nicht zu unterschätzen ist, ist Helligkeit und dann auf den Bildschirmen irgendwie noch irgendwas erkennen. Also die Sonne spiegelt dann, je nachdem wie du sitzt oder irgendwelche Reflektionen Also finde ich Ganz schwierig, deswegen arbeite ich sowieso tatsächlich fast nie draußen, muss ich sagen, weil es dann doch einfach, na auch der Kontrast vorne ist so super hell und dann hast du irgendwie diesen Bildschirm da, also so alle, die sich vorstellen, man sitzt.
Ständig draußen. Ja, vielleicht gibt es Leute, die das irgendwie gerne machen oder so. Das kommt auch darauf an, was du zu tun hast. Aber ich brauche ja halt auch oft wirklich so ein bisschen so ein Setup ne, mit meiner guten Maus und so auch, wenn ich dann irgendwas machen will. Ah ja, und eine externe Tastatur, also manche haben ja auch dann noch einen externen Bildschirm und so.
Klar, es geht schon, man kann natürlich alles nur mit dem Laptop machen, die Frage ist halt, wie bequem ist das? Für mich nicht unbedingt so eine Dauerlösung das geht mal. Das würde ich so ein bisschen als Mythos Nummer 1 betiteln und Hängematte Muss ich auch dazu sagen. Finde ich gar nicht so bequem, weil mir tut dann oft ziemlich schnell so der Nacken weh und auch die Arme.
Also ich fand es nicht so bequem. Hab das auch schon gemacht, weil ich dachte, das ist ja cool.
Gunda: Weiß nicht, was du für eine Hängematte hast. Das ist ja so eine ganz Dünne gehabt aus Stoff und die hat sich super angepasst Ja doch
Katha: auch, aber ich brauche, also ich sitze lieber recht aufrecht tatsächlich, um am Laptop auch was zu tippen Also da lag ich ja so richtig in der Hängematte und dann musste ich den Kopf immer so, ne, das Kinn war dann immer so weit unten irgendwie und das viel Größere mein Problem war bei mir aber, dass ich das Schaukeln und den Bildschirm nicht zusammen vertragen habe, sondern dass mir einfach irgendwann auch schlecht wurde.
Ja Also arbeiten in der Hängematte vielleicht auch nicht unbedingt für jeden. Das ist natürlich cool. Man fühlt sich dabei natürlich super toll, wenn man das macht. Ich habe dann auch Fotos mal gemacht. Ich habe auch Fotos für meine Marketingzwecke, wie ich in der Hängematte arbeite. Aber ja auch in der Realität, ja.
Super. Hätten wir den Mythos schon mal geklärt. Ja, welchen kennst du noch?
Gunda: Also, welchen habe ich denn hier noch? Ein Mythos da haben wir auch schon öfter mal drüber gesprochen, über die Kosten. Ja, super wichtig. Wenn wir, irgendwo leben. Also das muss ja jetzt nicht zwingend Indonesien sein. Oder wenn man auch, irgendwie Thailand ist ja auch beliebt Oder andere Länder, die einfach günstige Lebenshaltungskosten haben.
Dass, ja, du brauchst ja eh nicht viel, du brauchst einfach nur dein Laptop und WLAN und das war’s und deine Flipflops vielleicht noch so. Aber ich weiß gar nicht, in welcher Folge das war, wo wir da schon mal ein bisschen mehr drüber gesprochen haben, dass ja, zwar vielleicht Miete und Essen hier günstiger sind, aber dass wir doch auch zum einen noch zusätzliche Dinge benötigen wie Versicherungen Visa-Kosten ja auch.
Vielleicht Technik du hast es gerade schon angesprochen, irgendwie einen ordentlichen Bildschirm oder auch externe Tastatur und so weiter und ja auch ein stabiles WLAN, was ja auch nicht immer gegeben ist und das kann dann schon auch was kosten, vielleicht noch irgendwie andere Tools dazu, aber auch vielleicht für internationale Kommunikation oder Rechnungsverkehr vielleicht noch Extras dazu, also Jetzt auch nicht so, dass wir hier gar kein Geld benötigen.
Wie siehst du das so, Katha?
Katha: Ja komplett. Also ich meine wir müssen uns komplett selber kümmern um Altersvorsorge wenn man da noch immer was zurücklegen will und so weiter. Klar, das machen viele in Deutschland auch nochmal privat, aber nichtsdestotrotz wir müssen halt wirklich. Also wir haben ja wirklich keine andere Chance, sag ich mal, wenn wir uns darum kümmern müssen.
Wollen, als das selber zu machen Visum auch sonstige Dokumente, also ich weiß gar nicht, ob ich das mal erzählt habe, wie viel eigentlich diese ganzen Dokumente für mein Kind gekostet haben und auch, ja, wenn man heiratet und was weiß ich was, ne, also was das alles immer kostet also da sind ja locker mal ein paar tausend Euro weg, wenn man das so alles zusammenzählt ne so, also, ne, das ist schon ja, ist auf jeden Fall auch ein Kostenfaktor den man auch hat und da zahlt man, Ja, für deutsche Dokumente zahlt man hier deutsche Preise und zwar nicht nur deutsche Preise wie in Deutschland, sondern da zahlst du richtig ordentlich drauf.
Also ich habe hier neulich eine Unterschrift beglaubigen lassen müssen, das waren schon wieder irgendwie 60 Euro für einfach nur mal, dass hier auf dem Dokument bestätigt ist, dass das meine Unterschrift ist und dann musste ich dieses Dokument ja auch noch nach Deutschland schicken, das musste schnell ankommen.
Ja, das hat dann halt auch nochmal 60 Euro gekostet Das sind so Kleinigkeiten, die dann halt mal so zwischendrin, also solche Dinge. Genau, ja, und die ganzen, ja diese Dokumente für unser Kind, die deutsche Namenserklärung, die deutsche Geburtsurkunde bekommen, deutschen Pass bekommen und sowas also da haben wir auch locker über 1000 Euro reingesteckt.
Ja, definitiv. Man muss halt ja auch Sachen übersetzen lassen, hier mit Apostille und plabliplub und sowas, also das ist ja auch immer… Alles echt ein Kostenfaktor. Und eben, wenn man mal die Familie sehen will, reisen möchte, ist ja dann nicht Urlaub. So ist es auch oft so, wenn wir dann schon wieder nach Deutschland reisen, weil meine Familie halt nicht mehr reisen kann.
Die können uns halt nicht besuchen. Das heißt, wenn meine Eltern ihren Enkel sehen wollen, müssen wir halt nach Deutschland Dann ja genau, braucht man ja auch wieder ein Visum, man braucht einen Pass, ein Visum und so weiter. Dafür brauchst du auch wieder Dokumente, die übersetzt sind, dann musst du da vor Ort hinfliegen wenn du nicht dort wohnst wo man das Visum beantragen kann und so weiter.
Ja, solche Geschichten. Also das ist schon von den Flügen nach Deutschland abgesehen Was ja viele immer vergessen, das ist ja kein Urlaub Wir wollen einfach auch nur mal unsere Familien sehen. Also ja, Kosten sind auf jeden Fall einige da, an die man vielleicht vorher nicht unbedingt so auch denkt, wenn man jetzt nicht, ja, wenn man hier nur so zum Urlaub ist oder so oder mal zwei, drei Monate ist oder so, dann
Weiß man oft gar nicht, welche Kosten dann wirklich auf einen zukommen, wenn man hier lebt und dauerhaft lebt und eben auch dann Familie und so weiter einfach auch hier hat, wenn man vielleicht jetzt nicht gerade nur alleine ist und mal alle zehn Jahre einen neuen Reisepass braucht, dann ist es vielleicht auch was anderes.
Ja, schon. Ja, ist schon nicht zu unterschätzen. Welchen Mythos ich auch oft höre ist so dieses Dass die Leute immer vergessen, dass ich hier arbeite. Also die haben immer das Gefühl, ich mache hier nur Urlaub. Ja… Also natürlich machen wir hier nicht nur Urlaub sondern wir arbeiten ganz genauso viel wie anderswo auch, ja, und es ist auch nicht immer nur frei und relaxed und stresslos und irgendwas, ne, es ist hier genauso irgendwie… Es bleibt die Arbeit, die wir machen, wenn wir mit Kunden Kundinnen zusammenarbeiten, für die wir Dienstleistungen erbringen, wir haben Deadlines, irgendwelche Sachen, Kommunikation mit den Verpflichtungen denen gegenüber oder unserem eigenen Business gegenüber.
Ja, einfach Selbstständigkeit heißt ja, du hast die volle Verantwortung für dein gesamtes Business. Also das ist ja auch so gut, wenn man jetzt irgendwo Remote angestellt ist, ist das vielleicht auch nochmal was anderes, aber wenn man wirklich selbstständig mit eigenem Online-Business ist, hat man natürlich sehr viel Verantwortung auch für alle Bereiche und dann gibt es Dinge, um die man sich halt kümmern muss, weil es macht halt niemand anders, muss man halt selber machen und ja, also es ist Es ist ja genauso Arbeit und das ist immer ganz witzig das vergessen auch die Leute immer und sie erinnern sich immer daran, wenn ich dann in Deutschland bin, zu Besuch und sage so, ja, ich muss ja noch arbeiten und ich habe noch dies und das und ich habe noch einen Call und wie auch immer und dann so, ach ja, ich vergesse immer, dass du ja arbeitest und so und naja, aber ist ja voll cool, dass du ja auch hier arbeiten, weiterarbeiten kannst und so, daran merke ich dann immer, dass sie denken, ich mache ja eigentlich nur Dauerurlaub, also ich Habe hier manchmal Wochen, in denen ich nicht mehr am Strand war oder Wochen, in denen ich nicht mehr groß so viel Tageslicht gesehen habe, weil ja gut, vormittags mache ich ja immer so ein bisschen langsamer, aber vor allen Dingen vor dem Kind gab es echt auch durchaus so, dass tagelang eigentlich nicht mehr wirklich draußen war, sondern halt irgendwas Großes zu tun hatte und in meinem Homeoffice saß und Auch immer die Leute, ja warum bist du denn so weiß?
Du lebst doch auf Bali. Ja, aber ich sitze nicht mit meinem Laptop 24-7 in der Sonne Also sollte man auch aus anderen Gründen nicht tun. Man muss sich hier auch vor der Sonne schützen, auch wenn man nicht am Laptop arbeitet. Aber ja, kennst du das auch? Hast du das schon mal so mitbekommen, dass die Leute denken, dass du viel chillst und so?
Gunda: Also mir ist direkt ein Satz eingefallen, den eine Bekannte immer wieder sagt, wenn ich dann wirklich mal im Urlaub bin, ach schön, Urlaub vom Urlaub. Also das ist irgendwie so die Sache. Da gehe ich dann irgendwie gar nicht mehr drauf ein. Naja, also wir haben hier genauso einen Alltag und genauso, also erstmal natürlich das Business, arbeiten, Geld verdienen irgendwie, uns was aufbauen.
Aber auch außerhalb davon. Das ist jetzt fast auch so ein bisschen, ich habe hier noch einen Mythos, und zwar ist das, dass man im, das hängt so ein bisschen zusammen, dass man im Paradies automatisch entspannt ist und sehr produktiv auch entspannt
Katha: Ja genau, genau.
Gunda: Das greift da fast mit dazu. Also wir haben auch einen Alltag, wir haben Dinge zu erledigen wir arbeiten ganz normal, teilweise ja, also gut, klar können wir das selber uns einteilen aber Teilweise sind das ja schon dann fast so Vollzeitjobs.
Und dann hat man noch nebenher einen Haushalt dann hat man vielleicht bei den Nachbarn noch irgendwas, dann hat man ein Kind oder Kinder oder Sonstiges was zu tun und auch Familie. Man hat da schon auch eine Routine und einen Alltag auch in einem Paradies Und dann kommt ja dazu… Ja, es ist heiß hier.
Jetzt können wir natürlich von Glück sagen, dass wir beide auch klimatisierte Büros haben. Aber im ersten Moment denkt man ja dann auch an Strand oder Reisfeld oder irgendwo auf einer Terrasse. Also es ist heiß, es ist eine hohe Luftfeuchtigkeit. Normalerweise je nachdem, wo man lebt. Also bei mir jetzt ein bisschen weniger, aber normalerweise Ich weiß, bei euch ein bisschen mehr.
Hast du dann von den Nachbarn auch vielleicht Störgeräusche oder wirklich Lärm?
Katha: Störgeräusche ist nett ausgedrückt.
Gunda: Oder halt auch bei euch weiß ich auch, Zeremonien die ja auch teilweise sehr laut sein können. Ja. Und das ist natürlich nicht immer so die beste Voraussetzung für das fokussierte Arbeiten. Ja voll. Auch in der Hitze finde ich. Und dann aber auch, wenn man nicht so die große Selbstdisziplin hat, wenn man weiß, ach, der Strand, der ist ja nur fünf Minuten entfernt Na ja, dann kann man da ja auch mal öfter hingehen Natürlich auch, da muss man dann auch ein bisschen schauen, wie man sich das einteilt dass dann das Business nicht so kurz kommt.
Katha: Aber das ist also dieser Spruch ach Urlaub vom Urlaub das ist ja echt, also dann hat sie ja wirklich so überhaupt gar keine Ahnung von der Lebensrealität weil ich meine ihr habt ja auch ein Haus, ja Um das ihr euch komplett kümmern müsst, hier, wir können ja immer nochmal unseren Vermieter irgendwie bitten, dass der hier irgendwie was repariert oder so, wenn was kaputt ist, aber ihr seid ja wirklich komplett für ein Riesengelände auch komplett selber verantwortlich, gut, da kümmern sich schon viel dein Mann auch drum, aber trotzdem, das ist ja quasi eure Verantwortung und…
Ja, ihr müsst euch ja wirklich komplett um alles selber kümmern. Wir müssen uns aber auch viel um vieles selber kümmern Ja wie du sagst hat man ja trotzdem einen Alltag und Dinge müssen erledigt werden, Sachen müssen gemacht werden, so hier und da ist ja einfach so, diese administrativen Dinge des Lebens sind ja auch hier vorhanden das ist ja nicht einfach plötzlich weg, aber ich glaube, das ist halt wirklich so, wenn die Leute hier mal sind, Für so zwei, drei Monate oder vielleicht mal für ein halbes Jahr, ne wenn du weißt du gehst wieder, dann bauen sich ja gar nicht so diese Strukturen auf, die ähm ja, die das so einfordern, dass du dass du eben halt auch so diese Verantwortung hast und diese wiederkehrenden Sachen oder diese Dinge, an die du so denken musst, ne, wenn du dich irgendwo einmietest für ein halbes Jahr in Indonesien, dann fallen ja super viele Sachen weg, an die du gar nicht denken musst, die ja erst kommen, wenn du eben irgendwo dauerhaft erlebst, so.
Ähm, Finde ich witzig und also irgendwie zeigt das wirklich so, ja, diese Vorstellung und ja, auch so mit den Störgeräuschen Das ist ein schönes Wort. Die sind ja nicht nur Geräusche im Sinne von Geräusche sondern es ist ja oft hier einfach irgendwas. Es passiert ja oft irgendwas Unvorhergesehenes. Also ich sage immer auch, ich habe tatsächlich einige bei mir im Mentoring, die in Indonesien auch leben.
Und ich sage immer so, hey, sei nicht so hart mit dir selber, wenn du irgendwie denkst so… Also so viel eingeplant hast und dann schaffst du die Sachen nicht. Man muss grundsätzlich sich da einen großen Puffer einbauen, also egal wo man ist auf der Welt, auch in Deutschland, aber in Indonesien musst du einfach diesen Indonesien-Faktor als 50 Prozent mit einbauen Also 50 Prozent der Zeit musst du eigentlich als Puffer einrechnen für wegen Indonesien Ja, ich glaube, das hatten wir auch schon mal irgendwo besprochen in der Folge.
Aber es passieren halt die kuriosesten Dinge oder ganz einfache Dinge. So der Strom fällt aus und dann hast du halt nichts mehr. So und du weißt es ja vorher nicht oder nicht, er fällt aus, sondern er wird abgeschaltet wegen irgendwas. Und du wirst vorher nicht drüber informiert. Also das passiert hier ja wirklich auch oft Oft.
Oder öfter mal. Oder irgendwas ist. Plötzlich steht jemand draußen im Hof und will irgendwas oder keine Ahnung. Also was wir hier ständig an Störungen haben, fängt schon an irgendwie die Kinder, die draußen auf der Straße ihren Drachen steigen lassen, irgendwie zum… 40. Mal jetzt da reinlatschen müssen, weil ihr Drache jetzt wieder in unserem Baum hängt und dann da irgendwie wollen, dass man das Tor aufmacht und dann die ganze Zeit vorne draußen rumrufen, bis man halt rauskommt oder was weiß ich was, dann stöbern, die Katzen stöbern irgendeine Schlange auf und dann ist auch wieder Radau oder es kommt nur irgendein sei es irgendein Go-Jek-Fahrer, der irgendwas sucht und dann stundenlang vorm Tor steht Bis man auch irgendwann mal rauskommt und sich darum kümmert.
Es ist ja wirklich einfach viel. Oder der Vermieter der einfach mal kommt, weil im Nachbarhaus das hier mit uns zusammenhängt funktioniert irgendwas nicht und dafür muss er irgendwas bei uns machen. Dann latscht er auch einfach rein, so selbstverständlich irgendwo. Oder wie heute hat sich auch kurzfristig der Maler angekündigt Der, der jetzt am Wochenende hier kommt, hat gesagt, der muss jetzt noch mal hier irgendwas machen.
Und checken Und manchmal schreiben die ja auch wirklich erst so, wenn die eben quasi eigentlich schon vorm Tor stehen, so, ja, ja ach so, übrigens, ich muss noch mal was gucken Ich bin auch übrigens schon da. Also das ist ja nicht zu unterschätzen. Und. Das raubt natürlich auch den Fokus, es ist halt einfach so, also ich finde es hier sehr sehr viel schwieriger nicht nur wegen Klima und Hitze, sondern einfach, weil man viel mehr vom Leben draußen mitbekommt, also man ist hier einfach nicht so abgeschottet, ich finde in Deutschland ist man viel, viel abgeschotteter in seinem Arbeitszimmerchen, wenn es gut läuft bekommt man da nicht so viel von mit wenn nicht gerade der Nachbar bohrt, was natürlich auch passieren kann.
Ja, das ist schon so.
Gunda: Hast jetzt eigentlich auch so ein paar Sachen vorne weggenommen von einem weiteren Mythos. Also eigentlich greifen sie ja alle so ein bisschen ineinander rüber. Ja haben alle miteinander zu tun. Naja, mit einem Laptop, ja, du brauchst nur einen Laptop und WLAN und dann kannst du jederzeit und überall arbeiten.
Also erstmal, klar, Laptop und WLAN ist wichtig, aber du musst ja auch wissen, was du tust, was du dir da aufbaust, wenn du nicht eh schon selbstständig bist und da wirklich dir was aufgebaut hast. Und dann kommt aber auch dazu… Jederzeit und überall arbeiten, naja also jederzeit, das kommt so ein bisschen darauf an, wenn du Kunden zum Beispiel dann immer noch in deiner alten Heimat hast, dann kommt so ein bisschen die Zeitverschiebung mit dazwischen aber auch überall arbeiten, das kommt auch wieder darauf an, wo du das dann rechtlich auch machen darfst.
Also das ist auch noch so ein Faktor weil viele denken, naja, nimm deinen Laptop und such dir WLAN und egal wo du bist, also jetzt nicht zwingend Indonesien, auch andere Länder, Egal wo du bist, du kannst dich da hinsetzen, deinen Laptop aufklappen und arbeiten. Und da haben wir auch schon in unserer digitalen Nomaden-Folge öfter drüber gesprochen, dass man ja auch schauen muss, ist es denn überhaupt rechtlich erlaubt was ich da mache?
Kann ich mich da einfach irgendwo mit einem Laptop hinsetzen? Wie sind denn da die Visa-Bestimmungen und so weiter? Und wie wir schon besprochen haben, ist das halt in Indonesien auch immer noch so eine So eine Grauzone so ein bisschen, also es ist geduldet aber es ist ja auch noch nicht offiziell da, dieses digitale Nomadenvisum und das schränkt einen vielleicht auch ein.
Für manche ist das nicht so schlimm, die sagen, ist mir egal, ich nehme das Risiko auf mich, ich arbeite einfach. Vielleicht auch in anderen Ländern. Und andere, die sind ja da wieder ein bisschen vorsichtiger und sagen dann, nee, also wenn ich das nicht wirklich offiziell darf, laut meinem Visum dann mache ich das nicht.
Also ganz so frei ist man vielleicht auch nicht, wie man das im ersten Moment denkt.
Katha: Ja, und auch so, was viele ja auch Also was nicht allen, aber vielen auch irgendwie immer so ein bisschen egal ist, aber je nachdem, was du tust sollte es dir auch nicht so egal sein, ist eben diese Sache mit Datenschutz und so weiter.
Also wenn du einfach für Menschen in Deutschland Dienstleistungen erbringst, je nachdem mit was du dann zu tun hast, musst du dich halt auch sehr, sehr gut drum kümmern, wie das jetzt ist mit dem Datenschutz wenn du einfach in einem Drittland sitzt. Also da muss man auch einfach gucken, hast du wiederum mit Kundendaten von denen zu tun, ist das nochmal eine ganz, ganz andere Geschichte.
Ich denke jetzt zum Beispiel gerade an Leute, die zum Beispiel Online-Kurse betreuen oder E-Mail-Marketing betreuen oder solche Geschichten machen, die haben ja dann direkt und unmittelbar mit Kundendaten ihrer Kunden zu tun und müssen da dann ja als Dienstleister ähm Auch gucken, okay, wie muss ich diese Daten auch bei mir sichern und so weiter.
Da ist nicht unbedingt einfach mit, ja, Laptop und überall und dann setze ich mich da ins Café und lasse das offen und gehe dann mal irgendwie aufs Klo oder eine Runde schwimmen oder sowas. Also klar ist jetzt die Frage, wie Fällt es auf, kommt es raus, aber ich sage mal, rein von der rechtlichen Sicht, wenn man das wirklich ordentlich machen wollen würde, würde das jetzt auch nicht gehen.
Dann müsste man schon gucken, irgendwie müsste man eigentlich auch den Laptop immer irgendwo abgeschlossen dann lagern wenn man nicht da ist, in einem abgeschlossenen Schrank oder sowas. So auch, also das ist nicht nur, setz mal in die Strandbar und mach mal irgendwas. Wie gesagt, es kommt immer darauf an, was man natürlich auch tut und für wen und so, in welchem Land.
Aber es gibt schon auch diese Dinge zu beachten die man jetzt auf den ersten Blick nicht unbedingt so auf dem Schirm hat. Ja, das ist schon so. Ja, definitiv. Ja, ein weiterer Mythos den… Ja, den man vielleicht so denkt, der vielleicht jetzt nicht nur auf ein eigenes Online-Business ist, sondern so generell auf dieses Auswandern du bist ausgewandert und lebst irgendwo, wo andere Urlaub machen, das ist ja auch so ein schöner Slogan.
Den man ja immer genutzt hat oder arbeiten, wo andere Urlaub machen, hat man ja oft so im Kopf, ja, dann bist du automatisch total glücklich und fühlst dich wohl und ruhst so in dir selbst und so, gerade jetzt die Menschen, die vielleicht auch nach Bali kommen und oder anderswo in Indonesien verbinden das ja sehr so mit so, du findest zu dir selbst und ja, ich finde, es ist Schon herausfordernd hierher auch auszuwandern und natürlich dann auch sich ein eigenes Business aufzubauen, sei es jetzt online oder vielleicht auch irgendwie woanders oder vor Ort und garantiert nicht unbedingt…
Glück und Zufriedenheit. Viele haben auch mit Heimweh zu kämpfen. Ich weiß auch, das erste Jahr nach der Auswanderung war eine ganz krasse Anpassungsphase auch für mich. Und dann weiß ich ja, ich lebe ja schon Auf Bali, wo es ja wirklich auch einfacher ist als irgendwo anders noch in Indonesien. Und trotzdem ging es mir so, dass ich ja einfach sicherlich ein Jahr gebraucht habe, bis ich das Gefühl hatte, okay, ich komme hier so einigermaßen klar und ich fühle mich nicht mehr nur so als Touristin oder so, sondern okay, ich bin jetzt hier und ja, Heimweh.
Und ich finde, das kommt auch immer so ein bisschen in Wellen Dann ist es so diese Realisationsphase, okay, ich bin jetzt wirklich hier und ja Ich mache jetzt wirklich dies und jenes und ja, man kann es ja auch schnell dann mal einsam fühlen oder so, wenn dann eben diese, ja, diese Erkenntnis irgendwann so nach, bei mir kam das so nach so ein paar Wochen so, oh shit, so, ich bin jetzt wirklich hier, so, ich habe kein Rückflugticket und das ist jetzt mein Leben.
Und dann ist es ja auch schnell so, finde ich dass… Ja aber es gibt dann so diese Phase, wo dann so diese rosarote Brille irgendwie langsam verschwindet die man vielleicht noch hat und wo einem erst mal alles auffällt, was alles schlecht läuft, was alles blöd ist, was man nicht mag und so weiter. Und dann, ja, kickt das ziemlich rein so, also das darf man auch nicht unterschätzen.
Und ich glaube, das denken ja auch viele, wenn du so so, ja, ich bin irgendwie ausgewandert und habe da mein eigenes Online-Business oder arbeite hier irgendwie digital so. Dies und das, dann denken viele ja immer, ach ja, du ruhst so in dir selber, aber finde ich gar nicht. Und ich hatte das auch neulich mal zwei Freundinnen geschrieben, die auch auf Bali leben und die auch einfach immer wieder strugglen, so mit diesen, ja, mit der Umgebung einfach, also aus ganz verschiedenen Gründen.
Also sei es jetzt eben, dass man doch nicht so integriert ist oder dass… Dass es einfach so laut ist, manchmal Müll Müllverbrennung. Ja, einfach generell die Kultur, die ja doch irgendwo sehr, einem auch sehr ins Gesicht schlagen kann, sag ich jetzt mal so bildlich gesprochen. Sehr sehr
Gunda: nett ausgedrückt
Katha: Wo man sich so wo man sich so einfach so, ja, das ist schon heftig und Wo ich auch zu den zwei gesagt habe, ja, also auswandern und jetzt vielleicht auch gerade Indonesien und selbst auch wenn es Bali ist, das ist einfach auch nicht leicht und das ist auch nicht für jeden was. Ich kenne genug Leute, die wieder das abgebrochen haben, die wieder zurückgegangen sind, ähm.
Irgendwie nach einem Jahr oder kürzer vielleicht sogar, weil sie einfach damit auch nicht klarkommen und es ist schon eine Anpassungsleistung quasi jeden Tag hier überhaupt zu sein, ist schon eine Riesenleistung und ist auch nichts, was jeder so einfach schafft, obwohl es von außen ja immer so aussieht Paradies und schön und dann machst du irgendwie nur Yoga und Räucherstäbchen heida da ja, also das ist ja nicht die Realität und wenn da noch dazu kommt, dass man dann gleichzeitig noch sein eigenes Online-Business und so aufbaut, was ja einfach auch am Anfang ein Struggle ist und schwierig ist und Und nicht einfach so direkt flutscht und es ist so, ja, das ist super easy und das passt auch dazu, wie du gesagt hast, du brauchst nur deinen Laptop so, ja, ja, na gut, irgendwo schon, aber es gehört ja auch noch viel mehr dazu, du brauchst dann auch eine Strategie und du musst wissen, okay, was will ich überhaupt machen und da gehört ja noch einiges dazu, also sonst hätte ich ja auch keine Kundinnen in meinem Mentoring, wenn es immer so easy peasy und alles Flutscht von selber wäre also sonst hätte ich ja gar keinen bedarf gehabt das mentoring ins leben zu rufen weil ich ja eben weiß dass es nicht so ist Und wenn man das alles gleichzeitig noch stemmen muss also ich glaube dann ist man einfach nicht mehr so ruhig und ausgeglichen innerlich und das gehört aber auch einfach dazu das geht irgendwie den allermeisten so aber es finde ich es auch so ein mythos na so du du gehst irgendwo hin du bist dann da und es ist alles Friede Freude Eierkuchen, das ist das Paradies Und online arbeiten ist super easy.
Ja genau
Gunda: und vor allem, du hast ja dann ganz viel Geld, du kannst ja rumreisen und dir alles leisten, was du willst und das ist ja auch dein Lieblingsthema, da muss ich jetzt dran denken, die ja irgendwelche Influencer dann auf Bali oder so, die das dann teilen bei Instagram oder Coaches, die dann irgendwie sechsstellig verdienen im Jahr und naja und alle denken ja, das ist ja so leicht, also nein, ist es nicht.
Aber man kann natürlich Glück haben und auch sowas strategisch angehen. Und ja, wenn man dann den Nerv wirklich trifft auch von jemandem dann klar kann das durch die Decke gehen. Nach oben hin sind ja theoretisch keine Grenzen gesetzt Aber es ist halt ein Haufen Arbeit. Aber, der seinen Laptop nimmt Es ist halt ein Haufen Arbeit.
Und auch die anderen… Ja naja klar. Du musst es dir sinnvoll aufbauen, also strategisch da wirklich vorgehen. Und wahrscheinlich sind die Leute dann auch nicht allein, die sowas machen. Das sieht man ja dann auch meistens nicht. Also, ja. So ganz so leicht ist es dann doch. Es
Katha: ist eine super tolle Möglichkeit, also es soll jetzt auch gar nicht irgendwie super demotivierend sein, aber einfach mal so einen realistischen Blick.
Also das wird ja oft so dargestellt, gerade wie du sagst so irgendwelche Influencer, die dann hier irgendwie und heiterei und hin und her und Ich mache hier mal und verdiene sofort sechsstellig und überhaupt und du kannst es auch, komm nur in meinen Kurs so ungefähr her. Ja, so einfach ist es dann halt einfach doch nicht.
Also es gehört ein Haufen Arbeit dazu, die man oft halt nicht sieht auf Instagram und auf den Bildern und so weiter und es gehört auch einfach viel Struggle dazu, das ist einfach so. Also das ist Ist ein Bild, was im Ganzen gesehen werden sollte, wo aber immer nur ein ganz, ganz kleiner Ausschnitt gezeigt wird.
Oder sehr oft, der halt so einfach nicht ist, der aber zu diesem Bild dazu beiträgt was es nach außen hat, sodass es alles ganz leicht und unbeschwert und ja, hier vier Stunden Woche und ich arbeite ja gar nicht viel und ich habe alles irgendwie hochskaliert und fliege jetzt immer Business Class und Pipapo.
Ja, das mag schon sein, dass man irgendwann an dem Punkt ankommt, aber A mal sicher nicht am Anfang und B auch sicherlich nicht einfach so aus dem Nichts also das ist ja auch alles… Nicht hermanifestiert, sondern das ist alles auch erarbeitet in irgendeiner Art und Weise, also, ne, so, genau, und meistens auch nicht alleine erarbeitet ja, das ist schon, ja, und es gibt auch genug, ich weiß es auch genug, dass hier viele so tagsüber in irgendwelchen fancy Cafés sitzen.
Wo das WLAN super super schlecht ist, wo du eigentlich gar nicht richtig ernsthaft arbeiten kannst, wo du einfach nur sitzt so für die Show und ja was bist du, ich bin irgendein Online-Coach und abends bei sich dann zu Hause im Zimmerchen machen sie dann die wahre Arbeit des Dann irgendein Freelancing, was sie halt dann womit halt das Geld reinkommt, was aber vielleicht halt nicht so sexy nach außen ist weil das irgendwie jetzt nicht das ist was man sich her manifestiert und was irgendwie nach außen toll wirkt aber es halt oft auch so muss man auch einfach dazu sagen Ja, was völlig okay ist, also nur wäre es halt schön, wenn es auch einfach halt so kommuniziert werden würde, dass das die Wahrheit ist und nicht irgendwie, ja, ich habe eine Vier-Stunden-Woche und arbeite jeden Tag hier irgendwie vier Tage die Woche einmal eine Stunde vom Café aus, wo aber das WLAN eigentlich viel zu schlecht ist zum Arbeiten und das ist halt nicht das, wo das Geld reinkommt dann bei den allermeisten ist halt so.
Gunda: Ja, ich glaube, das war doch jetzt schon mal ein ganz guter Überblick, oder? Fällt dir jetzt im Moment noch was ein?
Katha: Ja, wir haben auf jeden Fall genug erzählt. Also wenn euch noch was einfällt, schreibt es uns gerne, wie immer. Ja,
Gunda: total. Oder was ihr da gehört habt für Sprüche gerne her damit. Entweder per E-Mail An hallo@indonesien-podcast.de oder dann über unseren Instagram-Account indonesienpodcast.
Und ja, ich bin gespannt, was da uns erreicht. Ja, ich auch. Da gibt es bestimmt einiges. Ich freue mich drauf. Ja, und du hast ja uns noch was mitgebracht jetzt zum
Katha: Abschluss. Genau, ich habe heute den Quick-Tipp und der richtet sich an die Menschen, die schon irgendwo ins Online-Business gestartet sind und ja, was haben und dann irgendwann sich so die Frage stellen, so, Boah, kann ich das überhaupt, darf ich das überhaupt, bin ich da überhaupt gut genug drin, bin ich da überhaupt in Anführungsstrichen Experte?
Also, weil das ist ja das, was die meisten würden sich ja selber nie als Experte oder Expertin betiteln. Ja, da ist ja immer sehr, sehr viel Zurückhaltung erstmal angesagt. Ist aber gar nicht so schlecht, sich da mal Gedanken drüber zu machen, okay, bin ich vielleicht doch schon mehr Experte oder Expertin, als ich mir das gedacht hätte?
Ja Und dafür habe ich den Tipp, dass du, wenn es dir so geht, einfach mal den Fokus verschiebst von dir selber zu deiner hin zu den Menschen, für die du das machst, was du machst, für deine Zielgruppe dass du guckst okay, wo ist denn dein Stand im Vergleich zu denen, ne also die wollen ja irgendwas von dir, die kommen ja wegen irgendwas zu dir und, ähm In den allermeisten Fällen kannst du das auch besser als die, sonst würden sie dich wahrscheinlich nicht fragen.
Selbst wenn es am Anfang so ist, dass du eingearbeitet wirst und irgendwas gezeigt bekommst hast du ja irgendwann mehr Routine, hast vielleicht schon eigene Wege gefunden und so weiter. Und dann bist du einfach mehr Expertin Experte als jetzt deine Zielgruppe . Ich weiß dass das vielen ganz ganz schwer fällt und eine ganz tolle übung dazu ist zum beispiel auch das skill mapping dass man sich einfach mal aufschreibt okay welche skills habe ich denn wirklich was kann ich denn wirklich und wie ja wie nutzt es auch meiner zielgruppe was ich da kann und das ja kann man entweder alleine machen dass man sich hinsetzt einfach mal mit einem platt papier ich finde es fällt aber immer so ein bisschen schwer das so einfach Für sich selber aus dem blauen raus zu machen deswegen habe ich auch was entwickelt für euch und das bekommt ihr ganz und gar ohne irgendwie in euro dafür zu bezahlen also für null euro gibt es das bei mir entweder über meinen instagram dass eine audioserie sind Das sind einfach kleine Audio-Happen jeweils circa 10 Minuten lang, mit wirklich Übungen, auch Anleitungen.
Zum Beispiel auch das Skill-Mapping ist eine Übung da drin mit auch einem Arbeitsblatt dazu, was ihr euch dann auch runterladen könnt. Und das Ganze, genau, die ganze Audioserie gibt es entweder bei mir über mein Instagram oder wir verlinken es euch auch unten in den Shownotes. Das, genau, könnt ihr euch einfach kostenlos eintragen Für null Euro eintragen und euch anhören und die Übungen dann mal machen und euch danach einfach sicherer sein, was ihr könnt.
Das ist mein Tipp für heute. Ja, dann war es das mit unserer 30. Folge und wir sehen uns. Wir hören uns in drei Wochen. In zwei Wochen, um Gottes Willen In zwei Wochen.
Gunda: Bis dann. Ja, und ich glaube, da nimmst du uns mit auf eine ganz besondere Reise Ja, stimmt.
Katha: Ja, nächstes Mal, das können wir ja gleich schon mal anteasern, kam schon vielfach der Wunsch, dass wir das mal behandeln, das Thema Schwangerschaft und Geburt in Indonesien wie das so laufen kann.
Ich erzähle was Allgemeines ein bisschen, ich erzähle auch von mir selber etwas Weil viele sich das einfach gewünscht haben, da auch mal mehr zu erfahren und sich vielleicht ein bisschen auch auszutauschen. Das ist natürlich was ganz anderes wenn man so weit weg von zu Hause ist. Ja, erzähle ich euch.
Gunda: Ja, ich
Katha: bin gespannt.
Gunda: Okay, dann bis zum nächsten Mal. Bis dann. Tschüss.






