Katha: Ja, hi und willkommen zurück zu Folge 35. Wieder ein kleines Jubiläum und heute geht es um ein ganz spannendes Thema, nämlich Auslandskrankenversicherungen, sowohl für Menschen, die mal temporär nach Indonesien reisen, als auch wenn man dauerhaft hier lebt. Da sprechen wir auch drüber. Und ja, ihr habt es ja gerade schon gehört, wir haben heute einen Sponsor für die Diese Folge.
Da freuen wir uns sehr drüber Das ist nämlich der erste Sponsor überhaupt für diesen Podcast. Und wenn jemand denkt, boah, ich muss auch unbedingt hier meine Firma, mein Produkt, meine Dienstleistung mein sonst was hier präsentieren in diesem Podcast, dann meldet euch bei uns. Wir haben noch Slots frei. hallo[at]indonesien-podcast.de Da seid ihr an der richtigen Adresse. So, worum soll es heute gehen? Ja, Krankenversicherung. Also einmal erzählt Gunda gleich so ein bisschen Rahmenbedingungen. Wie wählt man denn überhaupt eine aus? Warum braucht man eine? Ja, warum braucht man eine? Da muss man mal nur in Facebook-Gruppen gucken, so Bali-Facebook-Gruppen.
Da gibt es oft genug. GoFundMe-Aufrufe für irgendwelche Menschen, die in Bali im Krankenhaus liegen, nach irgendwelchen Rollerunfällen, die keine Versicherung haben und die jetzt nicht wissen, wie sie ihren Krankenhausaufenthalt zahlen sollen. Ja, und damit es euch nicht so geht, also wir haben gerade im Vorgespräch schon gesagt, Menschen aus deutschsprachigen Ländern ja eigentlich sehr gerne… Gut versichert sind. Also ich glaube, wir haben eher weniger so dieses Problem, dass wir einfach mal unversichert in irgendein Land reisen oder uns irgendwo aufhalten. Das sind wir ja nicht gewohnt. Ich habe auch Gunda gerade schon erzählt, dass ich total geschockt war, als ich mitbekommen habe damals, dass Mein Mann, also damals noch nicht Mann, keine Krankenversicherung hat.
Da war ich völlig schockiert weil ich mir das gar nicht vorstellen konnte, wie man existieren kann ohne eine Krankenversicherung. Dass man da nicht den ganzen Tag Angst hat. Ja, also so viel dazu. Ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema, wo wir auch immer wieder Fragen dazu bekommen. Und Gunda, in deinem Auswanderguide den ihr ja übrigens auch Erwerben könnt.
Der Link dazu ist in den Shownotes. Findet ihr auch über unsere Website Ansonsten guckt ihr hier unten drunter. Also im Guide nimmt die Krankenversicherung auch einen Teil ein, weil es natürlich immer wieder die Frage ist, ja … Welche nehme ich denn da, auf was muss ich denn achten und so weiter. Und Gunda, ich glaube, da kannst du uns gerade mal ganz interessante Sachen erzählen Und ich erzähle euch dann im Anschluss noch, wie es denn ist, wenn man die Krankenversicherung dann tatsächlich mal braucht. Weil ja, so unbedingt kommt das ja dann auch nicht vor. Man hat sie ja, um sie nicht zu brauchen. Ja, wie üblich Aber jetzt erst mal Gunda, schieß mal los.
Gunda: Ja, hallo also du hast es jetzt gerade schon richtig gesagt, jeder sollte eine Krankenversicherung haben. Das ist für jede Reise ein absolutes Muss und ich hoffe auch wirklich, dass das bei allen mittlerweile angekommen ist. In den deutschsprachigen Ländern, wie du es gerade schon gesagt hast, dass es auch nicht ohne geht.
Vielleicht ist noch ganz interessant, am Anfang gleich zu sagen, dass unsere gesetzlichen Krankenkassen also in Deutschland zum Beispiel, dass sie ja teilweise auch im EU-Ausland gelten Und da auch teilweise Behandlungen übernehmen. Deswegen darf man sich nicht daran orientieren und sagen, na ja, ich bin ja auch irgendwie unterwegs versichert Nein, weil Indonesien ist natürlich nicht mehr EU.
Also das ist wirklich das Ausland, das europäische, das nicht europäische Ausland. So rum und dadurch greift auf jeden Fall keine gesetzliche Krankenkasse mehr und meistens also jetzt speziell bei einer Auswanderung natürlich, steigt man ja auch aus dem aktuellen Arbeitsverhältnis aus, wo dann auch die gesetzliche Krankenkasse gar nicht mehr wirklich greift oder gar nicht mehr aktiv ist.
Man ist ja dann meistens dann über das Arbeitsverhältnis versichert Also Ich hoffe, dass das dann wirklich auch klar ist für jeden. Krankenversicherung ist ein absolutes Muss. Und gerade auch bei den Auswanderern Da stellt sich dann die Frage, ja, was mache ich denn dann mit meiner bisherigen Krankenversicherung?
Soll ich die dann einfach kündigen oder weiterlaufen lassen? Vor allem wenn man irgendwie nicht weiß, wie lange bin ich denn unterwegs, wann komme ich wieder zurück? Bleibe ich wirklich für immer irgendwo? Und da ist vielleicht auch ganz interessant, da gibt es auch ein paar Möglichkeiten. Und zwar kann man Krankenkassen eventuell, Krankenversicherungen Entschuldigung auf Anwartschaft setzen.
Das heißt, Dass diese Krankenversicherung zwar noch aktiv ist, der Plan den man da aktuell hat, aber Im Hintergrund so weiterläuft. Also es wird dann so stillgelegt, es ist nicht aktiv, dass man es nutzen kann, aber man kündigt die auch nicht komplett. Also das bieten manche Krankenversicherungen an, also das wäre eine Möglichkeit.
Und dann bezahlt man normalerweise einen Teil von diesem Beitrag monatlichen Beitrag weiter. Und man muss nicht, wenn man dann irgendwie aus dem Ausland wieder zurückkommt oder vielleicht ja, dass man sagt, man war jetzt drei, vier Jahre in Indonesien, kommt wieder zurück, dann kann man einfach diese Krankenversicherung, diesen Plan wieder auferleben lassen und muss dann nicht noch mal durch eine Gesundheitsprüfung gehen.
Also vor allem bei diesen privaten Krankenversicherungen, die ja alle diese Auslandskrankenversicherungen auch sind. Da komme ich gleich noch mal dazu. Da erfolgt normalerweise eine Gesundheitsprüfung, wo dann wirklich die Versicherungen sich anschauen. Was hast du für Vorerkrankungen? Was hast du für aktuelle Leiden?
Vielleicht auch in der Familie, also muss man Fragebogen ausfüllen, dann wird das alles geprüft und dann bekommt man eigentlich konkret erst einen Beitrag den man im Monat da zahlen muss und wenn man eben diese Anwartschaft hat, dann umgeht man das Ganze und man bleibt einfach noch so in diesem Plan drin, ohne dass er wirklich aktiv ist und man den vollen Betrag dafür zahlen muss.
Also das wäre eine Möglichkeit, ja.
Katha: Krankenversicherungen der Fall. Ich glaube, bei den gesetzlichen ist das ja ein bisschen anders.
Gunda: Ja, das sind jetzt die privaten Krankenversicherungen
Katha: wenn man zurückkommt, aber da muss man sich natürlich trotzdem vorab drum kümmern, dass das auch alles ordentlich dann hinterlassen wird, nicht einfach gehen, also das ist auch ganz wichtig, da gab es glaube ich auch schon ein paar Leute, die da auf die Nase gefallen sind damit, weil die einfach gegangen sind und es ist auch ganz wichtig, man muss nachweisen können, dass man quasi die ganze Zeit versichert war, wenn man auswandert also wenn man jetzt Rausgeht aus der deutschen Krankenversicherung und dann ein paar Wochen zum Beispiel nicht versichert war und kommt dann zurück nach Deutschland, dann kann es sein, dass man auch mal diese paar Wochen nachzahlen muss oder so.
Also das ist besser, sich immer vorher darum zu kümmern, dass man wirklich nahtlos einfach versichert ist von Exit in Deutschland und Entry in einem anderen Land. Also ja, sich da vorher darum kümmern, lohnt sich auf jeden Fall.
Gunda: Ja, also auf jeden Fall auch den gesetzlichen Krankenkassen Bescheid geben, das war bei mir auch immer der Fall. Ich bin ja schon öfter mal hin und her, also ins Ausland und wieder zurück Und da reicht es eigentlich, wenn man die Bestätigung von der neuen Krankenversicherung mitschickt und sobald man zurück ist, Dann das meistens ja auch wieder über den Arbeitgeber dann machen kann.
Ja, guter Hinweis. Ja, ein anderer Punkt wäre natürlich dann auch, die Krankenversicherung zu kündigen. Das ist natürlich das Leichteste. Oder sie auch weiterlaufen zu lassen. Das betrifft jetzt vor allem auch Leute, die einfach nur auf Reisen gehen, die sagen, ich bin jetzt einmal einen Monat oder zwei Monate unterwegs.
Die werden ja jetzt, also die jetzt nicht auswandern wollen, die werden eher weniger die Krankenversicherung gleich komplett Kündigen. Aber es kommt natürlich auf die Situation drauf an. Wenn man zum Beispiel nur für eine kurze Zeit im Ausland ist und dann trotzdem auch weiterhin im Heimatland angestellt ist, dann kann man die Krankenversicherung glaube ich jetzt eher weniger kündigen.
Dann läuft die weiter. Und wenn man auch noch familienversichert ist, ist das auch eine gute Option. Das ist aber meist, wenn man unter 25 Jahren noch alt ist und man ist in der Familienversicherung drin, dann kann das auch noch problemlos weiterlaufen. Also es kommt ein bisschen auf die Ja, individuelle Situationen drauf an.
Katha: Genau, man muss einfach fragen und sich halt drum kümmern und das nicht so ignorieren und denken so, ja, da kümmere ich mich später drum, also das ist natürlich irgendwie was, was manchmal so ein bisschen unangenehm ist, aber es ist einfach super wichtig und es ist wirklich wichtig, es vorher zu machen, einfach bevor man geht und da auch anzufragen weil ja, ich das auch schon erlebt habe, dass Leute sagen, ich kümmere mich dann drum, wenn ich schon weg bin und Dann wird es meistens schwierig.
Also bitte macht das vor eurer Abreise. Wirklich große, große, große Bitte.
Gunda: Ja und nicht ganz unwichtig ist tatsächlich auch der Wohnsitz, wo man gemeldet ist. Also wie gesagt, das betrifft jetzt wieder die Menschen, die auswandern wollen oder wirklich länger irgendwo, also über mehrere Jahre irgendwo sind. Manche Krankenversicherungen benötigen eine deutsche Meldeadresse Da kann man sich, wenn man sich dann schon abgemeldet hat, aus dem Ausland gar nicht mehr anmelden oder einschreiben.
Bei anderen ist das problemlos möglich. Was dann auch wieder zusammenhängt mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Solange ich noch eine deutsche Meldeadresse habe, bin ich natürlich verpflichtet mich krankenversichern zu lassen. Wenn ich mich abgemeldet habe, dann weiß natürlich auch die Krankenversicherung, okay, es ist jetzt erstmal keine Krankenversicherung in Deutschland nötig weil ich woanders angemeldet bin oder eben privat versichert bin.
Katha: muss aber in der Regel die Abmeldebescheinigung auch an die Krankenversicherung Also nicht einfach denken, dass die das automatisch mitkriegen. wollten sie die Abmeldung
Gunda: Abmeldung oder eben wie gesagt die Bestätigung deiner internationalen Krankenversicherung, dass du da eine hast. Genau.
Ja, dann gibt es verschiedene Arten von Krankenversicherungen fürs Ausland. Das eine sind diese gewöhnlichen Auslandskrankenversicherungen die man auch für die Reise hat.
Ja, also Reisekrankenversicherungen oder Auslandskrankenversicherungen. Und dann gibt es nochmal einen eigenen Zweig das sind internationale Krankenversicherungen. Der Unterschied liegt darin also die gewöhnliche ich sage jetzt mal gewöhnlicher, dass wir einen Unterschied haben, die gewöhnliche Auslandskrankenversicherung ist im Vergleich günstiger, ist dann meist nur für begrenzte Zeiträume und dann kannst du eben deine Leistungen da flexibel wählen Du hast aber meistens auch weniger Leistungen inklusive weil es eher wie so eine Reisekrankenversicherung ist oder auch so langfristige Reisekrankenversicherungen Und meistens brauchst du dann auch noch den Wohnsitz in Deutschland.
Und bei den internationalen Krankenversicherungen die sind in der Regel teurer, die haben auch mehr Leistungen, die sie abdecken. Du kannst sie aber viel, viel flexibler auch nutzen, also du kannst dich dann mehr oder weniger eben im ganzen Ausland bewegen, also international, und da auch verschiedene Leistungen in Anspruch nehmen.
Und hast unter Umständen vielleicht sogar einen lebenslangen Schutz. Also komme ich auch gleich noch dazu, dass es solche Pläne auch gibt, die eben nicht zeitlich begrenzt sind, sondern die dich dann lebenslang versichern.
Katha: Ja, das ist mega gut.
Gunda: Ja,
Katha: Da bin ich nämlich leider schon auf die Nase gefallen
Gunda: was ist dir da passiert? Willst du das vielleicht teilen?
Katha: Eine Versicherung früher, also eine internationale Krankenversicherung, die aber nur bis maximal fünf Jahre anbietet und dann die Option gibt, quasi das zu verlängern. Und ich bin natürlich davon ausgegangen, dass die Verlängerung bedeutet, es
wird einfach der bestehende Plan verlängert
Gunda: Mhm.
Katha: Und das war aber nicht so, sondern die Krankenkasse war der Meinung oder das steht halt auch so im Kleingedruckten, was ich jetzt nicht bis ins Detail gelesen habe, die 125 Seiten, dass das eben keine Verlängerung ist, sondern ein neues, also neuer Vertrag abgeschlossen wird.
Gunda: Mh-hm.
Katha: neue Verträge bei solchen internationalen Krankenversicherungen kommen normalerweise mit Wartezeiten Das heißt also, du hast nicht gleich den vollumfänglichen Schutz, sondern du musst erst mal ein bisschen warten. Ja und bei mir war dummerweise genau die Frist zu Ende, als ich mitten in der Schwangerschaft war und bin natürlich davon ausgegangen, weil ich extra eine Versicherung ausgewählt habe, die auch Schwangerschaft und Geburt mit abdeckt, bin ich davon ausgegangen die decken mich weiter ab Ich habe nämlich meinen Vertrag schon ein Jahr vorher verlängert da war ich noch gar nicht schwanger, habe ich den quasi wieder verlängert und ja Habe dann quasi ganz normal, weil ich ja dachte, okay, der Vertrag ist einfach verlängert meine Vorsorge-Rechnungen von der Schwangerschaft dann eingereicht so wie auch die ganzen Monate zuvor und dann kamen die zurück mit, nee, zahlen wir nicht mehr, weil sie haben ja einen neuen Vertrag und sie haben jetzt erstmal zehn Monate Wartezeit
Gunda: Oha, oje.
Katha: und dann stand ich da mit, okay, ich bin davon ausgegangen die Geburt quasi wird auch mit abgedeckt deswegen hatte ich eigentlich ja ursprünglich mal diese Versicherung gewählt. Und dann stand ich da ohne, also zwar mit Versicherung, aber eine, die halt meine Schwangerschaft und die Geburt nicht mit abdeckt.
Und natürlich war die geburt im Zeitraum nicht in den zehn
Gunda: Ja.
Katha: Das war ja schon mittendrin. Ja, also die haben mich da ganz schön hängen lassen in dem Fall. Gut, natürlich kann man sagen, ich bin selber schuld weil ich es vorher nicht genau gelesen habe. Aber ich bin halt davon ausgegangen, wenn die immer sagen, ja, ja sie können das problemlos verlängern dass dann natürlich verlängern ist und nicht neu abschließen. Aber in deren Logik ist das
Gunda: Ja.
Katha: dass ich die ganzen fünf Jahre zuvor auch gezahlt habe, das war dann in dem Moment quasi egal. Also das fand ich schon sehr blöd.
Gunda: Ja, das…
Katha: also ja, auf sowas
Gunda: Das ist gut, dass du das sagst ja, weil das ist sehr irreführend, das kenne ich nämlich auch, also ich hatte auch vorher fünf Jahre nur versichert und habe die dann gar nicht komplett in Anspruch genommen, aber da hieß es natürlich auch immer danach einfach nochmal verlängern und ich wäre jetzt auch davon ausgegangen, dass man dann einfach nochmal fünf Jahre den bestehenden Vertrag verlängert aber es ist gut zu wissen, dass du das sagst also…
Und bei mir war das dann aus anderen Gründen, dass ich mich dann umentschieden habe. Also es war, ich hatte vorher die, das kann man ja sagen, also ich hatte vorher die Hanse-Merkur-Langzeitversicherung, das sind fünf Jahre und hatte die auch wirklich lange, weil ich ja dann zwischendurch auch immer mal wieder noch in Deutschland war und dann hat das ja immer gestoppt also habe ich das auch gekündigt und dann wieder neu angefangen Also ich habe das ein paar Mal gemacht und war immer zufrieden.
Und bei mir war es dann irgendwann der Grund, dass da Vorsorge nicht mit dabei war. Und vor zehn Jahren war mir das wurscht dass es nicht dabei ist. Aber eben, keine Ahnung, vor ein paar Jahren hatte ich dann mal so einen kleinen Fall. Und… Das war natürlich nichts Bösartiges, aber da habe ich dann gemerkt, hoppla sowas ist jetzt nicht mitversichert und dann habe ich mich umgeschaut und jetzt bin ich eben bei einem lebenslangen Plan, also beim BDAE Expat Infinity, das sagt schon der Name, Infinity ist eben lebenslang und ja, das ist dann schon der Vorteil wenn man sich darum dann keine Gedanken mehr machen muss, dass es dann irgendwann zu Ende ist oder man sich dann nochmal umorientieren oder so, das ist ja, das ist…
Das ist gut zu wissen auf jeden Fall bei diesen 5-Jahres-Plänen. Das wäre nämlich mein Tipp auch, also tatsächlich für Menschen, die jetzt noch nicht wissen, wie lang sie irgendwo sind oder die sagen, sie möchten erstmal auswandern auf Zeit oder erstmal gucken, wie es sich anfühlt. Ich würde immer vorschlagen, erstmal vielleicht 5 Jahre zu nehmen, so eine Versicherung, weil die auch meistens etwas günstiger sind.
Da muss man halt schauen, was da für Leistungen dabei sind. Und dann, wenn man wirklich weiß, okay, jetzt bleibe ich auch hier für einen langen Zeitraum oder langfristig dass man dann vielleicht schaut, okay, jetzt wechsle ich in einen lebenslangen Plan. Also das wäre noch so mein Tipp, weil da bleibt man ein bisschen flexibel.
Katha: weil das, was du vorhin schon gesagt hast, meiner Erfahrung nach versichern die allermeisten nicht, wenn man quasi schon sagt Im Ausland ist. Das heißt, man müsste dann nochmal zurück nach Deutschland reisen, sich dann nochmal irgendwie von dort aus dann versichern quasi, wenn man den Wohnsitz in Deutschland noch hat.
Also es gibt ja auch Leute, die zum Beispiel sich schon abmelden aus Deutschland, gehen, weil das einfach auch einfacher ist, wenn man schon komplett abgemeldet ist, gehen für zwei, drei Jahre und Und entscheiden sich dann, okay, ich bleibe und gehen aber gar nicht mehr zurück nach Deutschland, melden sich noch an.
Die müssen dann nämlich schauen, welche Versicherung sie überhaupt noch nehmen können. Das ist nämlich nicht so
Gunda: Ja, aber bei den internationalen Krankenversicherungen, das sind ja die, die einen lebenslang versichern, die benötigen keinen Wohnsitz im Heimatland, weil das ist ja eine internationale Krankenversicherung. Also das, was du jetzt meinst, sind diese langfristigen
Katha: von denen gibt es gar nicht so viele , die mit 5 Jahresplänen brauchen ja dann immer nochmal den wohnsitz.
Gunda: auch die internationalen Krankenversicherungen haben fünf Jahrespläne. Die meisten. Und bei den normalen gewöhnlichen Auslandskrankenversicherungen, da ist es nötig dass du einen Wohnsitz hast. Das ist richtig. Aber wenn du dich danach natürlich längerfristig umschaust, dann sind es meistens internationale.
Also eine andere kannst du, glaube ich gar nicht lebenslang oder so abschließen länger als fünf Jahre.
Katha: Hast du noch eine Liste in deinem Guide drin? Weil ich kenne jetzt nur die eine, die auch jetzt gerade hier zufällig unsere Folge sponsert Bis jetzt, ich kenne eine amerikanische, die einen versichert quasi egal wo man ist, und die, den BDAE, BDAE sonst kenne ich jetzt keine andere, aber im Guide hast du noch eine, hast du da eine liste
Gunda: Also ich habe eine Liste mit aus unserem Auswandernetzwerk von den deutschen Freunden und den Schweizer Freunden. Da stehen einige drin. Das ist aber nicht sortiert nach Wohnsitz, weil hier geht es speziell um Auswanderer und das Die meisten davon, die hier in der Liste sehen, jetzt auf den ersten Blick sind internationale Krankenversicherungen und die verlangen keinen Wohnsitz im Heimatland, weil sie ja international agieren. Also, ja, da stehen schon einige drin.
Katha: bei der, die ich jetzt vorher hatte, wo ich dann ja auch das Problem mit der Verlängerung hatte, da ist das ganz klar mit dem Wohnsitz und die 5 Jahrespläne . Muss halt einfach immer gucken. ,
Gunda: also das war vorher bei der Hanse-Merkur auch so. Aber ich muss auch sagen, in den Jahren davor, ich war auch noch ziemlich lange in Deutschland gemeldet weil ich immer wieder auch dort war. Also ich war noch nicht komplett abgemeldet und deswegen war das für mich auch kein Problem. Genau aber danach war mir natürlich wichtig, dass ich das auch aus dem Ausland irgendwie mich anmelden kann.
Und ein anderer Punkt, das war dann auch vor ein paar Jahren ja wichtig, war dann Covid, als das kam, Pandemien und Reisewarnungen. Das war ja auch dann ein großes Thema, welche Reiseversicherungen oder Krankenversicherungen, versichern da überhaupt. Und das ist auch tatsächlich beim BDAE eher alles abgedeckt gewesen und auch immer noch abgedeckt.
Also das ist auch eine Sache. Da sollte man drauf achten. Bei der Auswahl einer Auslandskrankenversicherung. Und du hast es vorhin schon gesagt, ja, du hast nicht das ganze Kleingedruckte gelesen in den 125 Seiten, aber ich würde es trotzdem jedem empfehlen, vor allem bei sowas wie einer Krankenversicherung, dass man sich einfach die Zeit nimmt.
Also wir können zwar hier Ein paar Empfehlungen geben und wie gesagt, das ist auch eine kleine Liste hier im Guide, aber im Endeffekt muss jeder wirklich für sich selber schauen, welche Krankenversicherung am besten passt, weil ja jeder auch irgendeine Vorgeschichte hat, eine Krankengeschichte, Vorerkrankungen, die auch mit reinspielen und da kommt man um diese Recherchearbeit eigentlich nicht drum rum, dass man wirklich für sich selber guckt, okay, was ist mir wichtig, was muss drin sein, auch von den Beträgen her.
Genau, jetzt Covid, Pandemien, dann gibt es auch so etwas, das ist vielleicht auch ganz interessant, dass ich das mal erwähne, medizinisch notwendiger und medizinisch sinnvoller Rücktransport, also medizinisch notwendig heißt, sondern wirklich notwendig ist und dir nicht in dem Land geholfen werden kann, also keine Behandlung möglich ist oder wenn es halt einfach sinnvoll ist, weil…
Ja, weiß ich jetzt gar nicht, weil da noch viel mehr Faktoren mit reinspielen, als einfach nur ist diese Behandlung da möglich. Vielleicht, du hast genickt, vielleicht kannst du noch was dazu sagen, Katha, vielleicht fällt dir was dazu ein.
Katha: Also man ist natürlich besser, wenn da steht medizinisch
sinnvoll, weil. Der Spielraum größer weil medizinisch notwendig ist halt, ja. Das ist so gut wie fast nie der Fall, sage ich mal. Also, dass es medizinisch notwendig ist, das sind auch so Formulierungsfeinheiten und medizinisch sinnvoll ist halt ein größerer Spielraum einfach, dass die Ärzte dann auch sagen können, ja das wäre schon sinnvoll, wenn du vielleicht in ein anderes Land gehst um das behandeln zu lassen und nicht, es ist absolut notwendig weil hier haben wir nur irgendwie ein Skalpell und sonst haben wir nichts und können dir nicht helfen.
Also so ungefähr. Das ist eben das Kleingedruckte was ich gerade meinte Es ist nicht so, dass ich dieses Kleingedruckte nicht gelesen . Hätte vorher, nur ich habe es… Nicht verstanden sage ich mal. Also ich habe es gelesen, weil als dann der Fall nämlich eintrat ich gedacht, ja, aber Moment mal, das steht doch ganz anders drin in den AGB.
Und dann habe ich mir die angeschaut und habe wirklich sehr detailliert dann die Formulierung auseinander gepflückt und habe dann erst kapiert dass die Formulierung bedeutet, es ist dann ein neuer Vertrag. Das stand da nicht so Klar und deutlich drin, wie irgendwie, ja, wenn sie dann hier abgelaufen ist, dann… Gibt es einen neuen Vertrag der komplett neu läuft, sondern das waren so wieder so ganz kleine Formulierungen und ich habe das dann sogar noch an eine Freundin geschickt, weil die meinte, ja, aber das kann doch nicht sein, schau doch mal da rein in die AGB und so und dann. Habe ich ihr das geschickt und sie hat das nämlich anders verstanden, das Kleingedruckte, also sie hat das auch so verstanden dass der Vertrag verlängert wird und ich habe dann aber gesagt, nee, guck mal, da steht diese und jene Formulierung drin, also ich weiß es jetzt nicht mehr, es ist ja nur auch schon ein bisschen her, wie genau es formuliert war, aber es war jetzt, also es stand jetzt auch nicht so eins zu eins da drin So klar abgedruckt drin, dass es direkt beim ersten Lesen sichtbar ist.
Also wenn du einfach nicht an diesen Fall denkst, weißt du dann ist es auch gar nicht so einfach, das da rauszulesen weil das ja auch oft so verklausuliert ist. Genauso wie dieses medizinisch notwendig medizinisch sinnvoll so auf den ersten Blick scheint es das Gleiche zu sein, ist es aber halt nicht.
Gunda: Ja, Ja,
Katha: dann erst auf, wenn du es entweder mal von jemandem hörst oder wenn du selber in die Falle getappt bist. Natürlich auf jeden Fall Recherche und Verträge und Kleingedrucktes und so weiter lesen aber ja, hilft halt auch nur, wenn man es auch versteht was da steht. War in meinem Fall leider nicht so.
Gunda: Ja also sehr gründlich lesen und verstehen, sagen wir es so.
Katha: Oder halt schon die Stolperfallen wissen und dann direkt anfragen. Das kann man ja auch. Wobei da komme ich nachher auch dazu, dass das nicht unbedingt auch immer hilft, die selber zu fragen vorab, weil auch manchmal die Infos nicht richtig sind. Das hatten wir nämlich dann den Fall. Sag ich dann im Praxisbeispiel, ich das dann auch nochmal erwähnen. Ja
Gunda: Okay, schauen wir mal weiter, was dann noch wichtig ist bei der Auswahl. Also je nachdem, was man mitversichern haben möchte, die entsprechenden Länder, so gibt es auch die Möglichkeit, dass man eben nicht nur in dem zukünftigen Aufenthaltsland und vielleicht auch im Heimatland versichert ist, wenn mal was ist, oder auch noch in zusätzlichen Ländern, wenn man unterwegs ist, irgendwo auf Reisen.
Dann auch ein wichtiger punkt selbstbeteiligung meistens in den plänen kann man auswählen ob man auch selbst einen betrag zahlt dann ist der monatliche beitrag günstiger oder ob man eben nichts zahlen möchte dann wird es in der regel ein bisschen teurer also da muss man auch wieder dann für sich auch schauen dann kann man sich auch als familie versichern lassen oder nicht ist man eben allein unterwegs oder kommt man mit mit jemandem zusammen Ja, wie hoch ist dann wirklich die Kostenübernahme?
Sind auch Sportaktivitäten mitversichert Da muss man auch aufpassen zum Beispiel Tauchen, das ist ja immer nochmal eine separate Versicherung, also das ist nicht mitversichert. Dann ganz wichtig, auch muss ich bei den Behandlungen in Vorkasse gehen oder gibt es auch die Möglichkeit einer Kostenübernahme Wie werden denn die Dokumente eingereicht?
Wie unkompliziert geht es? Mittlerweile normalerweise ziemlich unkompliziert. Also bei mir ist so, dass es eine App gibt und man reicht da einfach die Dokumente ein und das wird alles digital bearbeitet. Und ein ganz wichtiger Punkt, die Vorerkrankungen und auch die Familiengeschichte Also wie gesagt, man muss am Anfang einen Fragebogen ausfüllen, den auch so ehrlich wie möglich aussieht Und je nachdem, was man da schon für Wehwehchen mitbringt, kann natürlich auch der Betrag steigen.
Oder, und das ist auch ganz wichtig, man kann unter Umständen abgelehnt werden. Also Krankenversicherungen, diese Auslandskrankenversicherungen sind private Krankenversicherungen. Das heißt, sie haben jedes Recht, auch jeden abzulehnen Wenn Sie das Gefühl haben, dass da vielleicht, weiß ich nicht, der Lebensstil zu risikobehaftet ist oder die Vorgeschichte einfach schon so, wie sagt man ja, belastet ist, dann kann das natürlich auch passieren.
Also da auch Zeit mitbringen, weil es sein kann, dass man da auch verschiedene erstmal kontaktieren muss und gucken, vor allem mit Vorgeschichte eben, wo man da am besten unterkommt.
Katha: Und zudem will ich noch einschmeißen gebärfähige Menschen sollten sich auch damit auseinandersetzen, wenn das eventuell passieren könnte, dass man schwanger wird unterwegs, eben ob Schwangerschaft und Geburt mit abgedeckt sind, weil ganz viele haben das nicht mit drin. Also das ist wirklich so ein großer Punkt, den viele ausschließen und dann steht man natürlich
Gunda: Ja, das hatten wir neulich schon in unserer Folge 31, da ging es dann speziell um deine Erfahrung Schwangerschaft und Geburt in Indonesien, also wen es interessiert da nochmal reinhören und ich weiß auch bei mir im Plan ist es auch nicht mit drin. Weil ich das für mich ausgeschlossen habe. Das kann man auch teilweise in den Plänen nochmal flexibel sag ich mal, irgendwie sozusagen dazu buchen.
Also da wirklich schauen, wenn jemand das eh schon plant und vorhat, dann gerne einfach von Anfang an mit einplanen. ja.
Katha: Hatte ich ja dann, das Problem, dass ich dann da stand und keine Versicherung hatte, weil, wie ich gerade gesagt habe, die andere das nicht übernommen hat, nicht mehr.
Und ich dann geschaut habe, okay, wo komme ich denn jetzt noch rein? Ja, aber schwanger nimmt dich keiner mehr, also das kannst du vergessen.
Gunda: super. Und was hast du dann gemacht? weil du warst ja doch dann versichert.
Katha: hatte dann die indonesische Local, also die BPJS, da . ich dann zum Glück rein, geht jetzt seit Ein paar Wochen auch nicht mehr für Ausländer, das neu zu machen.
Egal welchen aufenthaltsstatus sie haben, haben sie wieder
Gunda: Okay, mhm.
Katha: ändern sie auch alle naselang mal was. Ist jetzt gerade ganz aktuell wieder zurückgerudert. Eine Weile ging es für alle, die mindestens Kitas haben. Jetzt geht es für niemanden mehr neu, also nicht mehr mit KTP oder Kitap oder irgendwas. Neu abzuschließen das heißt ja oder zu reaktivieren auch aber bei mir eben ging das noch und dann habe
Gunda: Glück gehabt.
Katha: Im bps eingeschrieben und wir haben dann tatsächlich den großteil übernommen ja
Gunda: Naja besser als nix also da ist man einfach so wenn dann einer einer übernimmt eine versicherung da ist ja
Katha: Nervenkitzel definitiv.
Gunda: ja gut, was vielleicht noch wichtig ist, also ja, ich habe es vorhin schon mal von mir gesagt, dass ich, wie gesagt, vorher eine Langzeitkrankenversicherung hatte und bin jetzt auf eine lebenslange den Expat Infinity umgewechselt und vielleicht auch nicht ganz uninteressant für Paare oder auch gemischte Paare, ich habe es auch vorhin dir im Vorgespräch schon erzählt, dass mein Mann da auch mitversichert ist, also wir…
Was ja auch nicht so einfach ist für einen Indonesier, der in Indonesien lebt, dass er eine private Krankenversicherung erstmal hat und dann auch eine, die eigentlich nicht für Indonesier in Indonesien gedacht sind oder ist. Aber wir konnten uns da als Familie mitversichern. Das heißt, er genießt den gleichen Versicherungsschutz wie ich.
Und das ist dann mit einem Grund auch, dass wir gesagt haben, Wir entscheiden uns für die Versicherung und sind auch im Heimatland mitversichert was natürlich auch praktisch ist für Besuche dann in Deutschland, dass wir uns da keine Gedanken machen müssen. Ja, ich würde dann jetzt so überleitend noch ein bisschen was zur medizinischen Versorgung in Indonesien sagen, bevor du dann mal von den echten Erfahrungen erzählen kannst vor Ort.
Also Bali wissen wir ja eigentlich schon, haben wir schon öfter darüber gesprochen, die sind ziemlich gut ausgestattet mit Krankenhäusern also auch internationalen Krankenhäusern internationalen Ärzten Also da ist natürlich die Expat-Community gut vertreten und dementsprechend auch die medizinische Versorgung gut.
In den Großstädten auch, Jakarta, Surabaya würde ich jetzt auch annehmen, Jogja und so, da gibt es auch größere Krankenhäuser. Aber natürlich in den abgelegenen Regionen, wo ich ja immer recht gerne unterwegs bin, da sieht es dann eher weniger gut aus. Also was man immer findet, sind Puskesmas, sogenannte Puskesmas, das sind Gesundheitseinrichtungen, so kann man das übersetzen, hat es eigentlich in jedem Dorf Ja, also bei uns hier in jedem Dorf Und das sind so Gebäude die sehr, ja, sagen wir mal, rustikal ausgestattet sind, provisorisch mit dem Nötigsten.
Es hat auch immer irgendwie eine Krankenschwester und manchmal auch einen Arzt Ich weiß nicht, wie es sein sollte, also bei uns ist nicht immer einer da, aber wenn man Glück hat, ist einer da. Aber es ist immer irgendjemand da, der erste Hilfe leisten kann. Also das ist schon mal wichtig und auch die nötigsten Dokumente nicht Dokumente, Medikamente verabreichen kann, wenn man irgendwas braucht.
Aber ja, da sollte man sich natürlich auch ein bisschen… Ja, sich bewusst machen, dass die nie super ausgestattet sind und gerade wenn man gerne in solchen Gegenden unterwegs ist, dass man auch sein eigenes Erste-Hilfe-Kit dabei hat, also ich habe auch immer ein kleines Täschchen mit dem dringendsten so ein Notfall-Kit und ja, man unter Umständen eben bis zur nächsten größeren Stadt warten muss, um gewisse Behandlungen machen zu können.
Katha: Also ich weiß nicht, wie das bei euch ist, aber bei uns hat das Puskesmas auch, glaube ich nur bis um zwölf auf oder so, also
mittags.
Gunda: Bei uns ist ja sonst nichts weit und breit und die schlafen auch dort die Leute, die sich dort kümmern da findet man schon
Katha: okay.
Gunda: die haben auch ein Auto mit Sirene drauf, die können einen auch ins nächste Krankenhaus fahren. Aber ja, es ist wirklich nur das Nötigste. Und bei uns jetzt hier das Krankenhaus ist auch nicht so toll ausgestattet also das würde ich auch keinem empfehlen Wie gesagt, wir müssen in die nächstgrößere Stadt fliegen, das wäre dann Manado, wäre bei uns der nächste Ort, wo es wirklich ein Krankenhaus gibt, also Ternate auch aber das ist jetzt auch nicht so
Katha: krass.
Gunda: ja, aber das muss man einfach im Hinterkopf behalten und ja, dann würde ich jetzt aber einfach mal an dich weitergeben, weil du hast, glaube ich mehr Erfahrung jetzt noch auf Bali, was dann wahrscheinlich interessanter auch sein könnte für unsere Zuhörenden und erzähl doch mal, wie das ist, wenn man wirklich dann vor Ort auch in einem Notfall ist und Hilfe braucht.
Katha: also wir hatten das vor ein paar Jahren in meiner Familie, dass eine dringende Notfall-OP angestanden ist und wir dann ins Internationale Krankenhaus auf Bali gebracht wurden, auch von so einem Auto mit Sirene, ich will es jetzt nicht krankenwagen nennen.
Gunda: Nein, ein bisschen klein dafür.
Katha: und halt nichts drin. Also sagen wir mal, der kann Liegend transportieren glaube ich, Sauerstoff also so Beatmungsdings
ja, also das war in Indonesien nicht so. Selbst auf Bali nicht so War auch gar nicht so einfach, einen zu finden der einen transportiert, also wir haben auch erst mit ein paar
Gunda: je.
Katha: durchgekonniert und so, ja, also da habe ich schon noch gedacht, so boah also wie man jetzt im Notfall irgendwie ins Krankenhaus kommt, ja wahrscheinlich irgendwie
auf dem Roller oder ein grab-Car
Gunda: Ja, wahrscheinlich, wenn dich einer mitnimmt ja.
Katha: Ja, wahrscheinlich musst du irgendwie selber mit dem Roller die Person hintransportieren. Naja, okay. Also, was dann auf jeden Fall auf Bali der Fall ist, Gunda, du hast ja noch eine Erfahrung von Sorong, wo das anders war, aber ich habe das jetzt auch schon öfter mitbekommen auf Bali. Ist das so, mag auch dann in anderen Regionen so sein, ist das wenn du ins Krankenhaus reinkommst, dass du erstmal irgendwie was hinterlegen musst als Zahlungsmittel, weil die, glaube ich einfach schon viele schlechte Erfahrungen gemacht haben mit Ausländern, die dann halt nicht bezahlen können oder keine Krankenversicherung haben.
Weil gerade auf Bali, ich habe es im Vorgespräch auch gesagt, da kriegt man halt schon mit, dass es auch immer viele Touristen gibt, die einfach keine… Ausreichende Krankenversicherung zumindest haben. Vielleicht haben sie irgendeine, die dann aber nicht übernimmt oder so. Oder sie haben wirklich gar keine. Sind eher so Australier Amerikaner Von Deutschen habe ich das jetzt noch nicht so mitbekommen, aber… zeigt einfach, wie wichtig es ist, sich vorab darum zu kümmern. Und ja, deswegen sind die Krankenhäuser da irgendwie drauf erpicht, dass man gleich mal ein Zahlungsmittel hinterlegt In der Regel ist es eine Kreditkarte, die man dann gleich mal abgeben soll, die sie direkt mit 2.000 Euro blocken.
Also das wird nicht abgebucht, sondern das wird so geblockt irgendwie. Ich weiß nicht genau, wie das technisch funktioniert. Und da muss man natürlich drauf gucken, dass das mit einer Kreditkarte die man hat, auch funktioniert. Weil mit so Debitkarten glaube ich, funktioniert das nicht, es sei denn es sind eben 2.000 Euro oder mehr drauf.
Also 2.000 Euro war tatsächlich jetzt von allen so der Betrag den ich gehört habe. Also das scheint so der Standard zu sein. Und… Ja, das heißt, man muss also gucken, dass man am besten eine Kreditkarte hat, bei der das auch funktioniert. Ähm… Das ist bei echten Kreditkarten, soweit ich weiß, der Fall, dass das funktioniert und bei Debitkarten vielleicht nicht unbedingt.
Also das ist schon mal so das Erste, auf was man eventuell nicht unbedingt vorbereitet ist, wenn man dann notfallmäßig ins Krankenhaus geht. Dann ist es natürlich so, dass du die Rechnung bekommst und es dann bei der Krankenkasse einrichtest aber bei so großen Sachen, wo die schon wissen, dass sie dich richtig stationär aufnehmen müssen, dass die wahrscheinlich richtig eine OP machen müssen und so weiter, da lassen sie sich nicht unbedingt darauf ein, dass man sagt, man zahlt selber oder man hinterlegt eben sofort die Kreditkarte und dann sind sie auch beruhigt. Das heißt, das ist das allererste was sie erstmal fragen, bevor sie sich um dich kümmern. Wollen sie irgendwie was hinterlegt haben. Das ist natürlich super, super stressig. man jetzt zum Beispiel alleine ist, weiß ich auch gar nicht, wie man das regelt. Also wir waren da als Familie da und ich habe das dann halt alles geregelt dann. Und im nächsten Schritt nimmt dann das Krankenhaus Kontakt auf mit der Krankenversicherung. Aber man sollte also dafür dann auf jeden Fall die Unterlagen von der Krankenversicherung auch irgendwie parat haben. Man bekommt die ja dann normalerweise zugeschickt als E-Mail in der Regel, PDF. Das heißt also, man sollte sich das schon mal irgendwie ausgedruckt mitnehmen.
Zumindest da gibt es meistens so ein Infoblatt auch auf Englisch für die Ja, Krankenhäuser oder Ärzte oder wie auch immer, dass man dann auch vorlegen kann, wo dann auch Kontakt draufsteht wo dann auch der Name steht, ist versichert vom BIS oder ist versichert für la la la. Da stehen die Infos drauf.
Dieses Blatt ist ganz, ganz wichtig. Das braucht das Krankenhaus dann. Das heißt, es ist auch gut, das vorher auszudrucken weil… Ja, ausdrucken in Indonesien muss man dann immer einen Copyshop suchen und so. Also das ist jetzt auch nicht mal eben schnell gemacht. Das heißt, es ist ganz gut, wenn man das vorher schon mal in seinen Unterlagen einfach parat hat. Das gibt man dann ab und was man gleichzeitig auch machen sollte, ist sich an die Krankenversicherung selber wenden. Das heißt also bei den Anrufen da gibt es ja auch die Hotlines normalerweise irgendwie Schadensmeldungen oder was, Hotlines, da muss man dann gucken, wie kann ich die erreichen, habe ich überhaupt Anrufe Auf dem Handy überhaupt die Möglichkeit zu telefonieren ins Ausland, weil das ja oft bei indonesischen SIM-Karten so ist, dass man nur Internet drauf hat und kein quasi Telefonguthaben, das heißt also man muss gucken oder sind die per Mail gut erreichbar oder haben die eine App, wo man die sofort anschreiben kann mit einem Chat oder gibt es ein WhatsApp oder wie auch immer, also da lohnt es sich auch mal vorher zu gucken, wie kann ich denn meine Krankenversicherung überhaupt erreichen, also wenn ich die nur telefonisch erreichen kann auf einer deutschen Festnetznummer aber kein Guthaben habe. Mittlerweile gibt es ja auch Skype nicht mehr. Ich weiß gar nicht, wie man das mittlerweile regeln kann, auf deutsche Festnetznummern gut anzurufen Früher haben wir das immer über Skype mit Guthaben gemacht. Dann konnte man Festnetznummern anrufen Ich weiß gar nicht was zurzeit die beste Lösung ist, weil Skype wurde ja eingestellt. Ja,
Gunda: ich benutze seitdem Viber. Das hatte ich auch nie vorher auf dem Schirm aber ja, weil ich das gleiche Problem habe, Genau, und dann musste ich mir eine Alternative suchen, also Viber, das ist genauso, da kann man Guthaben aufladen und dann kann man da problemlos telefonieren.
Katha: Genau Also das ist der nächste Punkt. Man muss irgendwie seine Krankenversicherung schnell erreichen, weil man denen ja, also wenn man dann Mails schreibt und die werden dann erst in drei Tagen gelesen oder so, das bringt ja nichts. Also man muss die wirklich quasi notfallmäßig erreichen und denen sagen, hey, pass auf, irgendwie hier kommt jetzt gleich eine Meldung vom Krankenhaus XY, bitte nehmt das an, das bin ich hier, hallo hallo so. Im besten Falle Dann geht es halt einfach schneller in der Regel. Also das Krankenhaus hat uns das dann auch empfohlen, die Krankenversicherung zu kontaktieren und denen das einfach schon mal mitzuteilen, damit das von beiden Seiten einfach der Kontaktversuch gleich da ist und das dann auch schneller geht. Wenn dann mal das Krankenhaus und die Krankenversicherung Kontakt haben, also wenn das dann geklappt hat, dass die sich irgendwie connecten das geht dann schon. Bei ganz großen Versicherungen und ganz großen Krankenhäuser haben die auch manchmal schon so eine Standleitung. Bei uns war es jetzt noch nicht so.
Also wir mussten dann erst wirklich alles da hingeben. Und dann hatten wir… Folgenden quasi per Mail hatte ich dann Kontakt mit der Krankenversicherung, ich habe das dann alles geregelt Dann ist es so, dass das Krankenhaus einen Kostenvoranschlag an die Krankenversicherung schickt und die Krankenversicherung muss den dann prüfen und schickt dann quasi ihr Okay zurück ans Krankenhaus und erst dann quasi ist dieses Okay jetzt gut.
Ist quasi alles geklärt, jetzt kann das Krankenhaus wirklich richtig loslegen. Das heißt also, man tut auch gut daran, im Notfall der Krankenversicherung wirklich zu sagen, so hey, bearbeitet bitte ganz, ganz schnell so. das Krankenhaus sagt ja auch zu uns dann ja, wir sollen halt bei der Krankenversicherung anrufen und das war irgendwie halt auch schon, also ich hing da glaube ich bis nachts um zwei dann irgendwie am Telefon und hab, was weiß ich, wie oft da wieder 10 Euro aufgeladen auf meinen Skype, damit ich irgendwie mit der Krankenversicherung da gut alles klären kann. Und es ging nicht um mich. Also wäre es um mich noch gegangen, ich weiß nicht, wie hätte. Es ist schon bisschen Stress. Und Wenn dann das alles zugestimmt ist, kommt aber die Krankenversicherung schon, also in unserem Fall kam die dann schon auch noch und wollte dann noch Sachen, ja, schicken Sie uns mal den Pass noch von der betroffenen Person und das Einreiseticket wollten die auch noch sehen, also dass man… Dass man einen Boarding-Pass schickt, damit wirklich nachgewiesen ist, wann ist man denn eingereist, war man wirklich schon versichert quasi zum Einreisezeitpunkt und so weiter. Wobei ich jetzt auch sagen muss, das war auch eine normale Krankenversicherung, also Auslandsreise-Krankenversicherung. Das war jetzt keine so diese Langzeit, wie du sie jetzt hast.
Da mag es vielleicht auch ein bisschen einfacher gehen. Muss man vielleicht dann nicht nachweisen, wann man eingereist ist, aber wenn man so eine benutzt die halt…
normale Reisekrankenversicherung ist, dann muss man das eben nachweisen. Das war auch bei mir immer so, als ich noch die normale Reisekrankenversicherung benutzt habe, dass ich nachweisen musste, Ja, mit einem Boarding Pass, wann ich denn eingereist bin, mit einem Foto einfach davon. Was auch mal ging, war das elektronische, das, was man von der Airline nach dem Online-Check-In geschickt bekommt, wenn man sowas hat. Ja, also immer aufbewahren auch oder mal ein Foto machen, weiß man auch manchmal nicht. Also ja, das war schon ein bisschen… Kompliziert auch, oder was heißt kompliziert? Ja, es war halt trotzdem noch was, um was man sich selber kümmern muss und was sich auch lohnt vorher vorzubereiten. Also es lohnt sich vorzubereiten, eine Kreditkarte, die geblockt werden kann und eben dieses Ärzteblatt oder was auch immer, diese Information von der Krankenversicherung,
Gunda: Ist das Ja, Versicherungsbestätigung.
Katha: Das bekommt man ja auch auf Englisch und da stehen eben auch dann die Ansprechpartner und sowas drauf. Und was sich auch lohnt vorher schon mal zu gucken, wie kontaktiere ich die denn? Also wo ist denn deren Nummer? Ist das eine deutsche Festnetznummer? Dann schon mal, okay, vielleicht sich schon mal was bereitzulegen. Ja, macht man meistens nicht, ist dann halt, wenn man in der Situation ist, hat man am besten jemanden dabei, der sich dann darum kümmern kann, wenn man ganz
alleine ist, ja, geht es wahrscheinlich
Gunda: Weißt du noch
Katha: nervig,
Gunda: wie lange es gedauert hat, von dem Zeitpunkt, wo ihr zum Krankenhaus gefahren seid, bis dann wirklich die OP losging, also dieser ganze Prozess vorher? Wie lange das bei euch gedauert hat?
Katha: bis dann wirklich das Okay da war, waren das ein paar Stunden, würde ich sagen, so sechs, sieben
Gunda: Doch ja.
Katha: weil das Krankenhaus muss das ja dann auch erst fertig machen, da muss ja erst der Arzt kommen, alles checken dann muss der ja überhaupt erstmal aufschreiben, dann muss das Krankenhaus ausrechnen wie viel ist das ungefähr, eben diesen Kostenvoranschlag machen, dann schicken die den an die Krankenversicherung, die prüfen den ja dann nochmal selber auf plausibilität und sowas also die gucken,
Gunda: Ja.
Katha: zu, sondern die gucken ja, okay, Stimmt diese Behandlung, die sie vorschlagen mit der Diagnose überein und so weiter.
Die haben da ja auch dann Ärzte sitzen oder irgendwelche Sachverständigen, keine Ahnung, die das dann checken die dann prüfen und dann quasi wieder zurücksenden Die bemühen sich schon, das relativ zeitnah zu machen. Also die OP war dann am nächsten Morgen. Soweit konnte das noch warten.
Die schon
Gunda: Finde ich aber schon recht schnell. Ich hätte jetzt erwartet, dass es länger dauert dass es wirklich auch über einen Tag oder so dann dauert Da habe ich eine Zeitverschiebung, weißt du dass dann irgendwie eher…
Katha: haben in der Regel schon so einen 24-Stunden-Notfall-Ding also dass das schon, und die haben da auch natürlich 24 Stunden jemanden sitzen, der das prüfen kann, also ansonsten wäre das ja totale Mumpitz, sag ich jetzt mal, also das muss ja, wenn es ein Notfall ist, muss es ja schon schnell gehen, also die bemühen sich schon, dass es auch, Schnell machen.
Aber es ist natürlich halt auch die Frage, wie viele Notfälle kommen jetzt gerade rein an die und wie viel müssen sie jetzt gerade bearbeiten und so weiter. Wie umfangreich ist das, das zu checken? Also es kann schon mal
Gunda: Ja.
Katha: nervtreibend weil man ja sowieso schon so, ja. Ja, frag erst mal,
Gunda: Ja ich wollte nur dazu sagen, weil es ging ja darum, dass die Kosten übernommen werden, weil die Erfahrung, die ich ja hatte in Sorong, das war auch familienbedingt, da, es waren dann 2.000 oder 3.000 Euro, also es war auch ein Notfall okay, aber eben eine kleinere würde ich jetzt mal sagen, 2.000, 3.000 Euro haben wir da selbst gezahlt und das ging natürlich sofort, aber vielleicht ist es noch ganz wichtig, da zu unterscheiden, ob man das selber zahlen kann oder will oder auch Wie das gehandhabt wird oder ob man eben wirklich das direkt von der krankenkasse braucht oder von der versicherung diese komplette übernahme
Katha: Ja, klar. Also ich denke allerdings, dass Krankenhäuser auf Bali sich auch nur darauf einlassen, dass du sagst du zahlst es selber, wenn du direkt eine Kreditkarte hinterlegst. Weil ja, ich glaube einfach, die vielleicht schon oft die Erfahrung gemacht haben,
dass halt dann das Geld doch nicht kam oder so oder die
Gunda: Ja also wir mussten das bar zahlen. Wir, die haben überhaupt keine Kreditkarte genommen. Also wir mussten dann tatsächlich zum nächsten Automaten, also Gott sei Dank waren wir auch zu dritt und konnten das dann auch handeln. Also ich sowieso dann, aber zum nächsten Automaten stapfen und dann haben wir dann Batzen Geld geholt und dann haben wir die Behandlung bezahlt.
Katha: das ist schon ganz schön, das
Gunda: Ja, das war ich weiß nicht, es waren irgendwie, keine Ahnung, 25 oder 30 Millionen. Also, ja, das war schon ganz interessant. Ja, so
Katha: Aber, Ja, ist vielleicht kein Thema für einen Podcast, aber frage ich mich jetzt, warum hat sie das nicht über die Versicherung laufen lassen? Wollte sie nicht oder war das was, was die Versicherung nicht mit übernommen hat?
Gunda: Ich weiß es nicht. Ich glaube, es ging schneller so. Es war wirklich schmerzhaft. Es war wirklich etwas, was schnell gemacht werden musste. Ich kann mich nicht mehr erinnern. Aber es war, glaube ich gar nicht die Frage. Also, ähm… Nee, es war klar, wir das erst mal selber zahlen.
Katha: Ja, okay, aber sie hat das dann eingereicht .Das die Person war dann auch über eine Woche im Krankenhaus nah und dann auch im Ja.
Gunda: das war bei uns jetzt nicht der Fall. Ja, ja, was
Katha: das war auch schon klar, dass das ein bisschen aufwendiger wird.
Gunda: ja,
Katha: aber es hat alles gut funktioniert am Ende.
Es war nur eben dann das, ja, das hinzubiegen war ein bisschen stressig und das große Problem war auch, dass das kurz vor Abreise war und dann konnten die nicht wie geplant
ausreisen und , dann mussten wir auch noch das Visum verlängern spontan schnell und den Flug verschieben, dann konnte die Ja, muss man ja auch so ein Fit-to-Fly dann haben nachher, also vom Arzt, dass man fliegen darf und Gott sei Dank hat dann die Versicherung das übernommen auch die Rückflüge. Für die ja für die operierte person sowie für auch die begleitperson die haben das dann bezahlt business class dann weil natürlich der frisch operierte dann musste sich auch lang machen und so also musste sich hinlegen und das war ganz gut also da kann ich nur sagen dass das haben sie gut gemacht leider hatte die begleitperson eine andere auslandskrankenversicherung
Und und die war quasi nur ausgestellt bis zu dem Zeitpunkt, wo die eigentliche Abreise hätte stattfinden sollen. Und dann haben wir natürlich versucht, die zu verlängern für ein paar Tage, bis klar war, wann ausgereist werden kann. Und die haben gesagt, nö, ist ja kein Notfall, machen wir nicht., Und wir
Gunda: wow, das ist ja Wahnsinn. Okay.
Katha: Genau
Und das war wirklich schwierig. Also da haben wir kaum, also da habe ich wirklich sehr, sehr viel rum recherchiert Weil die üblichen Auslandsreisekrankenversicherungen das alles nicht machen. Wenn du schon ein paar Wochen im Ausland bist, also so ein paar Tage nachher das gibt es noch, aber ein paar Wochen später gibt es nicht, dann gibt es größere, die fangen dann ab.
Eine Versicherungszeit von drei bis sechs Monaten oder so an. Also da musst du dann drei Monate dich versichern Da kannst du nicht nur eine Woche oder so. Und wir brauchten ja wirklich nur ein paar Tage. Und das war sehr, also das war auch sehr, sehr schwierig, da noch jemanden zu finden. Wir dann am Ende jemanden gefunden. Aber das war, ja, das war kompliziert. Und die ganzen Deutschen, sage ich mal, die haben alle, nein, die waren alle nicht, . Sage ich mal so. Also die Versicherung Die dann da abgesprungen ist, sag ich jetzt mal, die wurde nämlich extra im vorhinein angefragt, ja, kann man die denn quasi verlängern wenn es ein Notfall ist, wenn man notfallmäßig länger da bleiben muss?
Ja, klar, gar kein Problem. Sie dann einfach anrufen und dann verlängern wir das, solange wir sie bleiben müssen für den Notfall, ja, und dann riefen wir an, sagen, hallo hier Notfall, wir möchten es bitte verlängern. Ja, aber Sie können doch ausreisen. Also, weißt du das sind dann halt auch . Sachen. Naja.
Gunda: Ja, also besser, wenn man in der Familie unterwegs ist vielleicht schauen, dass möglichst alle bei der gleichen Versicherung sind, wenn es irgendwie möglich ist, dass bei solchen Notfällen, dass das nicht so ist, weil den Stress braucht man ja nicht auch noch dazu, also es reicht ja schon, wenn man einen Patienten hat, um den man sich kümmern muss, wow.
Katha: dass eben die Person, die die Operation hatte, hat in Deutschland auch eine private Krankenversicherung und diese , bietet auch eine ganz gute Auslandsreisekrankenversicherung an, weswegen wir die genommen haben, aber die Begleitperson ist eben gesetzlich versichert und kann sich nicht über diese andere mit auslandskrankenversicherung versichern lassen und hat dann eben
eine von den üblichen genommen, die man halt so nimmt und ja, die Begleitperson Sagten dann, nö, das ist Ja kein notfall. Ja klar, , in den AGB steht es sicherlich so drin, dass das nicht als Begleitperson, da muss man aber sagen, hat diese andere hat dann auch den Flug und alles und diese Kosten für die Begleitpersonen mit übernommen. Also das war dann wirklich gut. Also
Gunda: Glück gehabt, ja, wow. Auf jeden Fall. Das waren jetzt hoffentlich viele Lehren hier auch in dieser Folge, für alle, die zuhören. Und ich würde sagen, hey, wir haben jetzt schon ganz schön lange gequatscht Wir sind hier schon fast über unserer Zeit.
Katha: Okay.
Gunda: wir haben einen ganz guten Einblick, glaube ich gegeben und ja, schreibt uns, wenn ihr noch Fragen habt, vor allem zum Thema Krankenversicherung, bitte sehr gerne an unsere E-Mail oder auch über Instagram und ja, ansonsten sage ich, wir hören uns beim nächsten Mal.
Ciao ciao.






