Transkript

Gunda: Hallo und willkommen zurück zu unserem Indonesien-Podcast, heute mit Folge 36 und das ist auch gleichzeitig unsere Vorweihnachtsfolge bevor es dann auch für uns in eine mini-mini-Weihnachtspause, Winterpause oder Verschnaufpause geht. Wir melden uns nach dieser Folge dann wieder Anfang Januar zurück.

Und heute zu unserer Folge wird es etwas persönlicher und zwar wollen Katha und ich ein bisschen tagträumen und uns mal überlegen, was wäre, wenn? Und dann schauen wir uns mal verschiedene Szenarien an, speziell in unserem Business, was wir denn so in der Vergangenheit wie entschieden haben. Und was vielleicht gewesen wäre, wenn wir uns anders entschieden hätten.

Und ja, ich bin gespannt, was Katha mir erzählt. Ich würde auch gleich an dich übergeben. Und ja, mach danach dann weiter. Fang doch mal an.

Katha: Ja, also es gab natürlich viele Situationen wo ich mich hätte vielleicht anders entscheiden können oder wo Zufälle irgendwo auch eine Rolle gespielt haben, fast anders gelaufen wäre, wenn dieses oder jenes jetzt nicht passiert wäre. Und ja, es ist, glaube ich auch mal ganz spannend, da mal drüber nachzudenken.

Und ich hatte eine ganze Reihe eigentlich in meinem Business verlauf sozusagen also es gleich am anfang gestartet ich wusste ja gar nicht was ich beruflich machen soll in indonesien also ich weiß nicht wer hier schon länger folgt der weiß dass vielleicht ansonsten erzähle ich gerne noch mal ich bin ausgewandert ohne einen plan zu haben womit ich mein geld verdienen kann ja da ging es irgendwie mal Bei mir am größten am meisten dran.

Ich konnte es mir einfach nicht vorstellen, was ich machen soll. Nochmal zu meinem Hintergrund Ich bin ja Heilpädagogin und Sozialarbeiterin, also habe das studiert Bachelor und Master in Deutschland, da auch dann gearbeitet Da ja dann auch einfach mir nicht vorstellen können, dass ich in Indonesien damit irgendwas anfangen kann, weil ich wusste okay, den Job gibt es So in der Form zumindest für Ausländer auf jeden Fall nicht, einfach mal so zu machen in Indonesien. Zumal ich zum Zeitpunkt meiner Auswanderung auch noch keine Sprachkenntnisse also zumindest nicht so umfangreiche hatte. Und ja, dachte mir dann, okay, damit kann ich ja jetzt nichts anfangen und habe mir gedacht, naja, für irgendwas online arbeiten habe ich ja überhaupt gar keine Skills. Also ich habe gedacht so, hey, ich kann irgendwie Menschen beraten und mit denen irgendwelche Pläne ausarbeiten die motivieren zur Umsetzung und so weiter, die empowern aber ich kann doch jetzt hier nichts irgendwie online machen kann ich nicht, so dachte ich immer, ich dachte auch immer, dafür muss man BWL studiert haben warum auch immer, ich dachte BWL, keine Ahnung oder man muss Grafikdesigner sein oder Programmierer oder so, ne dachte ich, also ich hatte ja keine Ahnung, dass das auch mit ganz vielen anderen Sachen zu machen ist, finde ich auch immer schwierig man einfach da noch keinen Fuß in der Tür hat, sich das vorzustellen was man irgendwie tun könnte und hier ein kleiner Werbeblock in eigener Sache.

Ich habe ja diesen Brainstorming-Call, den verlinken wir auch unten in den Shownotes ich das einfach mal mit euch mache, dass ich euch quasi einen Einblick gebe, aufgrund eurer individuellen Situation, eurer individuellen vorerfahrung dass wir zusammen mal brainstormen was ihr denn online machen könntet als Arbeit, weil mir das genau gefehlt hat. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung Bin dann einfach ausgewandert und habe dann ja erstmal ein Stipendium gehabt von der indonesischen Regierung. Und das war ja cool, da brauchte ich nicht so viel zu machen. Hatte mich aber vorher in Deutschland schon umgeschaut nach, ja… Also virtuelle Assistenzjobs in so Jobgruppen auf Facebook. Da waren aber immer irgendwelche Sachen gefragt, wo ich dachte, das kann ich doch gar nicht. Und dann habe ich aber eine Ausschreibung gesehen, wo irgendwie hieß ja leichte Recherchearbeit oder so. Und dann dachte ich, ja komm, okay, das kann ich natürlich. Habe mich da drauf gemeldet habe dann aber auch nichts gehört.

Klar, kriegt man ja meistens keine Rückmeldung. Da haben sich dann über 150 Millionen Leute gemeldet Ja, und diese Person hat sich dann aber wirklich ganz lange später nach meiner Auswanderung nochmal bei mir gemeldet und ich habe dann tatsächlich angefangen für diese Person zu arbeiten und dann diese Recherche Sachen zu machen, war super scheiße, ich glaube, da habe ich schon mal von berichtet von diesem

Gunda: Ja.

Katha: Genau. Also ich sage mal was wäre wenn gewesen, wenn ich mich da nicht dafür doch mal irgendwie entschieden hätte, in diese Gruppen reinzuschauen und dann doch mal irgendwie da eine Anfrage zu schicken oder so. Ja, dann hätte ich zumindest gar nicht mal angefangen damit und gesehen, okay, es gibt schon auch irgendwie Möglichkeiten. Und dann der nächste große Punkt bei mir eigentlich war dann tatsächlich der Schritt in die, sage ich jetzt mal, professionellere Online-Selbstständigkeit, weil ich habe ja schon mal erzählt, für den anderen habe ich, also in meinem Kopf habe ich den meinen Boss genannt und ich hatte da irgendwie einen Stundensatz von 15 Euro und habe mich ja überhaupt nicht als Unternehmerin gesehen, als Online-Unternehmerin, sondern ich dachte, ja, ich arbeite halt irgendwas, ich helfe dem da ein bisschen, ich

Gunda: Ja.

Katha: Und kam dann ja eigentlich auch wieder durch einen Zufall quasi in diese, ich nenne es jetzt schon mal Bubble von virtuellen Assistentinnen, die sich aber selber auch einfach anders wahrnehmen, die sich selber als Online-Unternehmerin wahrnehmen mit einem ganz anderen Standing und auch einem ganz anderen Auftreten nach außen die eigenes Marketing betreiben, wirklich ein eigenes Online-Business haben und nicht nur einfach für jemanden irgendwie ein bisschen so helfen.

Und da kam ich eigentlich rein über eine Freundin, die ich auch in Indonesien kennengelernt habe. Liebe Grüße an der Stelle, wenn sie zuhört. Und ja, die War da drin in der Bubble und die hatte mir das auch erzählt und meinte, ja, Katha mach das unbedingt auch, das ist ganz toll, aber ich dachte mir, wie gesagt, immer kann ich nicht. und dann habe ich eines Tages bei ihr auf Instagram gesehen, dass sie gesagt hat, ja, hier, das ist jetzt mein VA-Instagram, den habe ich natürlich auch gefolgt und eines Tages schrieb sie da, ja, juhu, irgendwie morgen ist mein erster Tag in der Vollselbstständigkeit und die lebt in Deutschland, ne, und da dachte ich so, oh, Wow, die ist in Deutschland, da mit dem Job in die Vollselbstständigkeit gegangen, dann musste sie ja damit auch wirklich Geld verdienen. Ich meine, das, was ich da verdient habe mit diesem Hilfsjob da, mit den 15 Euro die Stunde, das war schon okay, für Bali war das irgendwie schon okay, aber damit hätte man natürlich in Deutschland niemals leben können. Und dann dachte ich okay, dann muss das ja schon ganz anders laufen bei ihr und habe sie dann angeschrieben weil wir uns vorher immer nur über private Sachen eigentlich ausgetauscht und sie hat mich dann da so reingeholt in diese Bubble und ich sage mal, da wäre das nicht gewesen, dann wäre ich wahrscheinlich ziemlich lange in diesen… Hilfsjobs irgendwo stecken geblieben mit halt der Einstellung, dass ich für irgendwie einen Auftraggeber ganz viel abarbeite und da eben irgendwie helfe für den minimalen Stundensatz weil mehr brauche ich ja nicht in Indonesien und so. Dann wäre ich einfach in dieser Welt so irgendwie drin geblieben und hätte gar nicht den Schritt hingemacht zu diesen Wirklich online unternehmertum was eine super große herausforderung ist aber irgendwie auch ein riesen wachstum für einen selber bedeutet das ist natürlich was ganz anderes wenn du ein eigenes online unternehmen hast du das marketing selbst macht den ganzen außen auftritt alles irgendwie da ja lernst wie das alles funktioniert eine eigene website zu haben eine eigene Ja, ein eigenes E-Mail-Marketing zu haben und so weiter und so fort, das ist ja eine ganz andere Liga als zu sagen, ja, ich arbeite für irgendwie ein, zwei Auftraggeber irgendwelche Sachen ab, so, also das ist so ein ganz großes Wäre-Wenn gewesen, ja, das war so der eine, was wäre wenn, der

Gunda: Ja, das ist spannend. Vielleicht kann ich hier gleich mal einhaken. Ich kenne das ja auch. Ich habe ja auch so angefangen und habe mir erst mal gedacht, so ein bisschen halt online irgendwie was machen und so. Und das ist ja cool, dass ich auch Geld damit verdienen kann. Und ich habe das auch lange nicht als Online-Selbstständigkeit, nicht als Business gesehen.

Ich habe aber gerade versucht zu überlegen wann so bei mir dieser Übergang war, weil ich glaube, das ist schleichend passiert. Also bei mir, weiß ich nicht, also irgendwann, keine Ahnung, also spätestens also ich habe ja da auch viel geschrieben, da war ja lange auch bei Indojunkie und das war ja auch so, dass ich das ziemlich lange gemacht habe, Teilweise auch ausschließlich, also zeitweise auch ausschließlich und dann ist ja auch so dieser Gedanke du arbeitest halt nur für die eine Person oder für die eine Person, das ist ja auch so ein Wort, so ein Ausdruck für die Person, man arbeitet mit oder zusammen, aber im Kopf ist das immer noch so für diese eine Person.

Und bei mir kam dann irgendwann dieser Punkt, dass ich als Indojunkie verkauft wurde, dass ich dann erst mal geschaut habe, hoppla, das war so dieser eine Übergang okay, jetzt muss ich auch selber mal gucken, ist das nicht nur für diese eine Person, weil da kann sich was ändern. Und dann habe ich meine LinkedIn-Reise begonnen.

Das ist so ein Wendepunkt auch bei mir gewesen, so was wäre, wenn, auch vielleicht wenn… Wenn Indojunkie nicht verkauft worden wäre, keine Ahnung, wäre ich auch irgendwie vielleicht da viel länger drin hängen geblieben, sage ich also nicht hängen geblieben das ist zwar schlecht, das war aber von diesem Mindset her, dieses vom Aushelfen zum richtigen Online-Business und Was aber mir eigentlich als erstes eingefallen ist, als ich darüber nachgedacht habe über meine Was-wäre-wenn-Momente und mir kam noch ein ganz wichtiger Moment vor meiner Selbstständigkeit und da habe ich auch schon mal hier drüber gesprochen im Podcast, also wer schon länger zuhört weiß das auch, weil ich ja vorher, ich komme ursprünglich aus der Hotellerie und aus dem Tourismus und habe vor meiner Selbstständigkeit das letzte Mal ein Resort gemanagt ein Tauchresort, Und dort meinen heutigen Mann kennengelernt und hatte da einen ganz großen Wendepunkt als ich mich entscheiden musste zwischen Liebe zu einer eher ja noch unbekannten Person, also wir haben uns ja auch erst kurz davor kennengelernt, oder zwischen meinem Traumberuf wo ich ja wirklich lange darauf hingearbeitet hatte.

Also ich glaube, das ist schon bei mir vor meinem Online-Business ein großes, Was wäre, wenn Erlebnis gewesen und

ich weiß, ich wäre auf jeden Fall nicht hier, nicht hier, wo ich jetzt bin, weil das, also das keine Ahnung, sich für eine Person zu entscheiden und dann die Reise gemeinsam weiterzugehen und alles darauf aufzubauen, auch diese gemeinsamen Vorstellungen und so und diesen gemeinsamen Möglichkeiten ist nochmal irgendwie ein ganz anderes Leben, als sie, wenn ich gesagt hätte, nö, Ich arbeite da jetzt erstmal weiter und bin alleine und gehe meinen Weg alleine weiter, also keine Ahnung, ich wäre vielleicht auch gar nicht in Indonesien.

Katha: Ja, ja.

Gunda: Ja, das war so bei mir der erste Punkt, sehr spannend.

Katha: Ja, sicher. Also das ist natürlich bei mir auch ein Punkt, der noch viel, viel früher kommt, diese Entscheidung überhaupt dann bei der Beziehung auch zu bleiben. Also wir hatten uns ja damals kennengelernt als ich drei Monate in Indonesien war und dann war ich ja erstmal wieder in Deutschland und Ich meine, als ich zurückgeflogen bin, habe ich auch gesagt, naja, mal gucken, ich kann jetzt .nicht irgendwie hier nichts versprechen, schauen wir mal, wenn ich wieder zurück im Alltag bin und alles, wie das dann so aussieht also ja ob das da hält oder eben nicht, dass das… Was du sagst natürlich sich auf eine Person einzulassen, das ist natürlich das allergrößte was wäre, wenn, das habe ich jetzt ja nur nicht so auf die Business-Geschichte bezogen aber das ist

auf jeden Fall ein sehr großer Punkt.

Gunda: bloß bei mir hatte das natürlich…

Direkt auch was mit dem Berufsleben zu tun. Ich musste mich ja gegen meinen Traumjob wirklich, wo ich lange, lange das wollte, wirklich dagegen entscheiden. Also gar nicht mal jetzt, um die Beziehung in den Fokus zu nehmen, sondern wirklich zu schauen, okay, mein ganzes Berufsleben hat sich dadurch auf den Kopf gestellt.

Und ich hatte ja eigentlich wirklich das erreicht, wo ich immer hin wollte und war super glücklich damit. Und ja, wäre vielleicht Ja,

wäre vielleicht nie selbstständig geworden, wenn ich mich da anders entschieden hätte.

Katha: selbstständig geworden wäre ich auch nicht. Also ich kann jetzt nicht sagen, dass ich in Deutschland meinen Traumberuf hatte. Also das war schon cool ich habe das schon gerne gemacht. Habe ja auch in Deutschland verschiedene Jobs in dem Bereich gehabt, im Sozialarbeiter- und Heilpädagogenbereich.

Aber ja, habe da auch viel gemacht. Ich habe ja eine… Die Grundausbildung systemischer Beratung gemacht, dass ich auch Menschen beraten und coachen darf quasi und kann und das habe ich schon sehr, sehr gerne gemacht auf jeden Fall, das ist ja auch ein Grund, warum ich jetzt wieder dann quasi dahin zurück bin, also inhaltlich zumindestens aber ja, also ich glaube, wäre ich jetzt nicht, hätte ich meinen Mann nicht kennengelernt wäre ich Wahrscheinlich nicht ausgewandert und wäre auch nicht selbstständig sondern ich hätte halt so ein relativ normales Durchschnittsleben in Deutschland und würde immer noch davon träumen

Gunda: Haha.

Katha: Winter nicht in Deutschland sein zu müssen.

Das war ja immer mein großer Traum Also mein großer Traum war es halt irgendwie im Winter drei, vier Monate mindestens einfach woanders die Zeit verbringen zu können, Aber jetzt dauerhaft auszuwandern das war jetzt nie so richtig das, was ich mir hätte vorstellen können. Selbstständigkeit auch war nicht

Gunda: Ja, total.

Katha: meinem Lebensentwurf irgendwie als Möglichkeit vorhanden. Da wäre ich nicht auf die Idee gekommen. Also das ist ja auch ein bisschen so aus der Not heraus, sage ich jetzt mal. Also ich finde es jetzt super cool und mache es sehr, sehr gerne, aber es ist jetzt nicht so, dass ich sage, oh, ich wollte schon immer selbstständig sein, um diese

Gunda: Mhm.

Katha: haben oder ich wollte schon immer auswandern oder sowas. klar, ich fand es cool, irgendwie so woanders zu sein, aber ich hatte mich… hatte mich immer eher so gesehen, dass ich irgendeinen Job habe oder irgendwas machen kann, wo ich halt die halbe Zeit in Deutschland und die halbe Zeit woanders bin oder so. Weil ich eigentlich schon sehr heimatverbunden auch bin.

Also das denkt man vielleicht gar nicht unbedingt. Aber es ist schon so. Das war nicht so, dass ich von Anfang an immer gesagt habe, ich will unbedingt mal nach Bali, außer dass auch Bali stand. auf meinem Plan, das war ja auch mehr oder weniger so ein Zufall dass ich in Bali gelandet bin, das war nicht so dass es immer schon meine Trauminsel war es gibt ja viele, die immer so, ich will mal nach Bali mir war Bali eigentlich ziemlich egal ehrlich gesagt, früher also ich hätte jetzt keine große Meinung dazu es ist halt irgendeine Insel es soll ganz schön sein, aber war jetzt nicht so, dass ich sage, oh da muss ich mal hinreisen gar nicht, aber als ich dann geschaut habe, okay, was kann ich denn so machen ich hatte Da eine schwierige Trennung hinter mir und dann war mein Masterstudium zu Ende und das war eh so eine Umbruchzeit und ich dachte so, haja, komm, gehen wir halt nochmal irgendwo ins Ausland oder so irgendwas Schönes machen und dann ich nicht nur reisen, sondern auch irgendwie was, ja, was Sinnvolles machen, in Anführungsstrichen und hab dann ja geschaut wo kann ich irgendwie was helfen, was unterstützen, ist ja auch immer so eine Sache, so Charity, freiwilligen Projekte da muss man ja auch immer gucken, das ist ja so ist immer so ein zweischneidiges Ding, ist das irgendwie cool oder nicht, so da vor Ort. Und da habe ich zwei Sachen gefunden, habe ich glaube ich auch schon mal erzählt, im Podcast . Also ich habe mehrere Sachen gefunden, aber ich habe viel Auswahl runtergebrochen weil eins war in Südamerika und da sollte man Spanisch irgendwie dafür können und meine Spanischkenntnisse sind sehr rudimentär

dann gab es ganz viel mit Umweltschutz, wo die geschrieben haben, ja man soll irgendwie fit sein und so und ich dachte, oh nee, körperlich arbeiten. Und gab es eben zwei Sachen, wo man in Schulen unterstützen konnte, also auf der Seite wo ich dann geschaut habe. Zwei Sachen wo man den Schulen unterstützen konnte, wo dann auch Englisch war. Und eins war auf Fidschi und eins war eben auf Bali. Und dann habe ich geguckt und dann waren die Flugpreise das Flugticket waren die Hälfte Also damals konnte man nur noch relativ günstig nach Bali reisen. Die Flugpreise waren die Hälfte von denen nach Fidschi dann habe ich gedacht, ja, dann die, dann nehme ich halt Bali, keine Ahnung, ist bestimmt schön da. Und hatte überhaupt gar keine Vorstellung auch von der Insel, von überhaupt von Indonesien ja, hatte überhaupt keinen Plan von gar nichts.

Ja, ja, ich habe mir einen Reiseführer gekauft den vorher gelesen, aber das war ja, also hat mich null darauf vorbereitet was da kam. Ja, dass ich dann da gleich meinen Mann kennenlerne, boah. Habe ich auch nicht erwartet. Wer weiß, was wäre gewesen, wenn ich nach Fidschi gegangen

Gunda: ja.

Katha: jetzt irgendwie vielleicht mit einem Fidschianer verheiratet. Who knows. Würde ich vielleicht dort leben.

Wer weiß. Aber ja, ist auf jeden Fall spannend . Weil ich dann auch, das ist auch so, ich hatte dann auch so zwei Städte als Auswahl oder zwei Orte Für die freiwilligen Arbeit und Der eine Ort war, da hat man quasi im Mehrbettzimmer geschlafen,

Gunda: Oh.

Katha: den anderen Freiwilligen und im anderen hatte man sein eigenes Zimmer und ich war ja dann schon ein bisschen älter, viele sind da ja direkt nach der Schule hin und ich war da ja schon 29, als ich das gemacht habe. hatte dann jetzt eigentlich keinen Bock auf so ein Mehrbettzimmer mit so Leuten die ich nicht kenne und so. und. So reine Bequemlichkeit hat mich da hingeführt. nee. Naturschutz weil muss man fit sein und körperlich arbeiten? Nee, zu faul. Okay, dahin zu teuer Okay, nehme ich das und da gibt es ein Einzelzimmer. Also ja, ist

Gunda: ja,

Katha: Aber die, worauf ich zurück wollte mit dem Business, bei mir gab es da schon einen Wendepunkt und das war, als ich dann das erste Mal auch in Mich. mein Business investiert Habe also ich habe dann, eben kam dann ja in diese Bubble rein und habe dann einen Online-Kurs zum Businessaufbau gekauft. Und der hat, glaube ich damals, der war relativ günstig im Vergleich, was sowas normalerweise kostet hat der, glaube ich 400 Euro oder so gekostet Aber so aus meiner damaligen Sicht Sicht auf die Dinge war das natürlich super viel Geld, also da dachte ich so boah soll ich das machen, 400

. Boah, ist schon ganz schön teuer sowas, aus heutiger Sicht muss ich lachen, dass so ein umfangreicher Online-Kurs, 400 Euro war halt geschenkt also für das, was ich gekriegt habe, was wirklich sehr, sehr günstig wusste ich aber damals nicht, weil ja, man ist dann ja einfach nicht so in dieser Welt drin und sieht dann auch nicht diesen Wert, was sowas einfach auch hat Man sieht erstmal nur den Preis und natürlich sind 400 Euro nicht wenig Geld, so grundsätzlich. Und das war aber bei mir dann so der Wendepunkt, wo ich quasi das erste Mal in mich, meine mein Business investiert habe. Weil dann natürlich davor ja aus dem Angestelltenverhältnis war ich schon gewöhnt natürlich, dass es Weiterbildungen gibt, aber die wurden ja immer übernommen vom Arbeitgeber Also da wäre ich jetzt glaube ich nie so auf die Idee gekommen, so wirklich irgendwie zu sagen, ich mache jetzt diese oder jene Weiterbildung und zahle das jetzt irgendwie komplett selber oder sowas Also klar schon mal so ein Teil, aber so einfach so und dann noch ein Online-Kurs das ist ja auch dann immer so eine Hürde, was anderes als wenn man da irgendwo… Ja zu einem zertifizierten träger dann hinfährt und irgendeine weiterbildung machen man hinterher ein zertifikat kriegt das war ja natürlich dort alles nicht gegeben und war bei mir dann so aber der wendepunkt wo ich gemerkt habe ja okay da stehen wir noch ganz

Gunda: Hm.

Katha: und natürlich war dann die entwicklung nicht abgeschlossen aber da da hat es dann so gestartet ja

Gunda: ja

jetzt wo du es erwähnt, also ich hatte das schon auch, dass ich dann ziemlich schnell also ich habe mich dann bei LinkedIn angemeldet und habe dann so die Plattform für mich entdeckt und habe da eigentlich ziemlich schnell mich für ein Coaching, also wirklich so ein Unternehmenscoaching entwickelt

Katha: Mhm.

Gunda: ein sehr teures, also das war noch teurer, vierstellig im vierstelligen Bereich.

Und da war Ja, das hat mir so zum Teil was gebracht, das war leider nicht so, wie erhofft, aber trotzdem hat es mir nochmal eine ganz andere Welt eröffnet und vor allem auch diese ganze LinkedIn-Reise, also die hat da begonnen, da bin ich ziemlich schnell mit anderen auch Unternehmern in Kontakt gekommen und habe mich ja dann auch ausprobiert mit LinkedIn-Ghostwriting und überhaupt, also die ganze Plattform mal rauf und runter und war auch sehr erfolgreich damit.

Und ähm… Und das hat schon auch was mit mir gemacht und mit dem Mindset. Also das ist schon innerlich ein sehr großer Shift gewesen. Auch wenn ich sagen muss, dass es vom Business her, also ich habe zwar auch im Business viel gelernt, ich hatte da nämlich auch viele Verkaufsgespräche und sowas geführt Kundengespräche, was ich vorher ja gar nicht hatte.

Und habe da viel Erfahrung sammeln können. Aber es ist nicht so, dass mein Business auf einmal sich komplett geändert hätte und ich darauf was Neues aufgebaut habe. Bei mir kam das dann eher als zweiter Wendepunkt Ich habe das dann ungefähr ein Jahr gemacht und habe aber gemerkt so irgendwie dieses LinkedIn-Game, diese Bubble, irgendwie passe ich da nicht rein.

Das ist mir zu viel shiny, shiny Glitzer und weiß nicht, alle sind toll und verdienen sechsstellig und du weißt das ja selbst,

kennst das ja auch. Und irgendwie hatte ich das Gefühl, nee, das ist nur nicht so meine Welt. Und dann habe ich Gott sei Dank mich dazu entschieden, nochmal ein Mentoring war, das zu machen.

Und da habe ich auch Vorher mit der Person schon zusammengearbeitet und wusste dann, okay, das passt wirklich. Also den Fehler von diesem ersten teuren Coaching habe ich nicht nochmal wiederholt weil da habe ich ziemlich schnell, ziemlich blind irgendwie so das Erstbeste, irgendwie habe ich mich ziemlich blenden lassen, so auch im Verkaufsgespräch muss ich zugeben.

Aber bei dem zweiten, das war dann sehr, sehr durchdacht und da kannte ich die Person schon. Wir haben schon so ein bisschen miteinander gearbeitet, zusammengearbeitet und wusste dann, okay, jetzt committe ich mich da nochmal ein paar Monate und das ist nochmal eine Investition, aber das ist dann wirklich auch was, was mir was bringen wird.

Und dann konnte ich auch mit der Unterstützung mich dann nochmal neu ausrichten und dann wirklich auch jetzt mich dafür entscheiden, das zu machen, was ich jetzt aktuell mache. Also Meine Auswanderberatung für Indonesien wirklich aktiv anzubieten, mich darauf zu fokussieren, den Auswanderguide noch mehr zu überarbeiten zu vermarkten und so weiter.

Also alle, die es interessiert Wer es noch nicht weiß, ich habe ein Auswanderguide für Indonesien geschrieben und biete Auswanderberatungen an. Also gerne in die Shownotes mal gucken, wen es interessiert. Und darauf dann aber auch, weil ich weiß, dass es nicht mein Endziel so ist. Das ist so eine Säule von dem, was ich machen will.

Und jetzt habe ich dann auch die Möglichkeit, noch ein bisschen mehr mich auszuleben in Richtung Autorin. Also… Habe ich ja auch schon erzählt, ich schreibe gerade an einem Buch über Indonesien zu Indonesien. Ich habe jetzt mittlerweile eine eigene Kolumne auch zu und über Indonesien. Also auch, wer sich da noch nicht eingetragen hat, gerne mal in die Shownotes schauen.

Und das sind schon so… Wie sagt man dann, so Schritte, die aufeinander aufbauen. Wenn das eine nicht gewesen wäre, wäre das andere auch nicht gekommen. Und hätte ich das letzte Mentoring nicht gemacht, wo ich dann echt lange gut überlegt habe, wäre ich jetzt auch nicht da, wo ich jetzt bin. Also

Katha: Ja

Gunda: schon spannend. Ja. Ja.

Katha: Ja.

das ist bei mir dann tatsächlich die weitere Entwicklung auch ähnlich. Also ich habe, wie gesagt, dann diesen ersten Kurs gemacht zum Business-Aufbau. Der war auch gut in dem Moment. Also der hat mir dann schon viel auch geholfen Und ich wusste natürlich schon, weil die Freundin von mir da auch, also die hatte den auch schon gemacht, die kannte den schon.

Und die hat mir auch… Mal einen Einblick gegeben, also die hat den mal aufgerufen und ich konnte da mal reinschauen, was da alles drin ist, welche Inhalte und so, das war schon ganz gut, dass ich einfach mal gucken konnte, was ich da kriege und dann natürlich durch sie das wusste, das hat mir schon geholfen, auf jeden Fall was mir halt insbesondere geholfen hat, waren dann einfach die Connections die Verbindungen irgendwie rein in diese Welt, also weil, ich glaube das ist so ein bisschen auch Ein Schlüsselpunkt gewesen und dann habe ich ja einfach als virtuelle Assistentin angefangen und gearbeitet und fand das auch cool und habe aber auch irgendwie gemerkt, ja, mir fehlt aber doch dieser Aspekt der eigentlich so auch mein Talent ist und meine Haben meine leidenschaft auch irgendwie also mit menschen wirklich zusammen irgendwie pläne ausarbeiten sie zu motivieren zu gucken wie kommen sie weiter sie dazu beraten zu ihren stolpersteinen zu ihren hindernissen und dann wirklich zu gucken okay wie kann es auch weitergehen und ja wie kannst du in deinem in deiner welt in deinem tempo irgendwie vorwärts kommen so und Ich habe das aber nie von mir aus so richtig umgesetzt, weil es war schon immer so, dass ich dachte so, oh, ich wäre gerne selber Coach. Aber ich habe, das muss ich ganz ehrlich sagen, so eine Coach-Allergie, weil es einfach und dann noch auf Bali. Also Online-Coach auf Bali ist ja so ungefähr das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Ja, da gibt es ja so viele Vertreter dieser Sorte, die so irgendwie schlimm unterwegs sind, die dann irgendwie dir was ans Bein labern von wegen, ja, du musst nur dein Mindset ändern und du musst es nur hermanifestieren und irgendwie, ja, wenn du noch nicht die Millionen auf dem Konto hast, dann liegt es einfach nur an deinem Mindset und bla bla bla, also da gibt es ja wirklich mehr als genug, die auch dubios unterwegs sind und wo es wirklich so, also Die ganze Bandbreite von super irgendwie Esoterik-Zeugs wo du musstest nur manifestieren und bis hin zu diesem, komm in die Gruppe, besuch mein Webinar und dann verdienst du gleich irgendwie hier deine Millionen und bla bla bla, also so Sachen. Und viele davon sind halt auch auf Bali, das muss man halt auch sagen. Also für mich ist das schon fast so eine Red Flag. Ich muss das ganz kurz sagen, eine Kundin von mir hat neulich auch so ein Webinar bei einem gemacht und hat davon dann ganz geschwärmt und Hat mir dann irgendwie hinterher erzählt, ach ja, vielleicht kennst den sogar,

der ist auch auf Bali und dachte . Mein Gott, ich muss direkt mal gucken, was das für einer ist und nicht dass das irgendwie auch so ein… Habe auch immer noch und hatte immer eine sehr große Coach-Allergie und eben gerade hatte so eine innere Sperre wo ich gesagt habe, ich kann mich nicht Online-Coach nennen und auf Bali leben, das will ich nicht, das bin ich nicht, das möchte ich nicht, damit möchte ich nichts zu tun haben, so. Dummerweise aber innerlich in mir wollte ich das ja gerne machen, also nun ist es halt so eine Schwierigkeit und ja, das war mir aber zu dem Zeitpunkt ja gar nicht so bewusst und ja, ich wusste nur immer irgendwie ja Coach, Coach, nee, Coach, also das geht nicht so, Coach, Coach ist

Online-Coach ist nix und Dann habe ich selber ein Coaching auch gebucht, also das war tatsächlich als Coaching auch ausgeschrieben.

Und da ging es eigentlich mehr so drum, ja, so den eigenen Platz zu finden im Online-Business in dieser Online-Business-Welt mit dem eigenen Business, seine eigenen Werte auch nach außen zu transportieren und irgendwie so seinen Standpunkt und seine Position zu finden. Das war richtig cool und innerhalb von diesem Coaching ist dann halt klar geworden, okay, ich möchte wirklich auch selber wieder Leute beraten, Leute wirklich aktiv unterstützen, eben nicht nur als virtuelle Assistentin, sondern eben auch als in Anführungsstrichen Coach und habe dann aber gesagt, okay hey Leute, ich kann mich nicht Coach nennen, so über diese Brücke kann ich nicht gehen, das geht einfach nicht und bin deswegen bei Mentorin gelandet weil ich dachte, okay, das ist irgendwie das, ja, was kann sich an sich ja jeder nennen, das ist aber trotzdem das eigentlich so ist, dass die Coaching-Methoden sich natürlich unterscheiden von Mentoring-Methoden oder von Beratungsmethoden Es gibt da einfach verschiedene Sachen.

Also ein Coach agiert eigentlich anders als ein Mentor, agiert anders als ein Trainer, agiert anders als ein Berater. Also da gibt es schon feine Nuancen oder die auch gar nicht so fein sind. Das sind eigentlich relativ große Unterschiede Im allgemeinen Sprachgebrauch wird das nicht so unterschieden.

Und die, die sich so nennen, jeder darf sich Coach nennen ob er nun wirklich nach Coaching-Methoden arbeitet oder nicht. Und da habe ich für mich entschieden, okay, ich nenne mich Mentorin, das klingt irgendwie noch mal ein bisschen nach mehr als nur Beraterin. Und deckt aber mehr das ab, was ich auch mache, weil als Coach bist du ja… Eher so da, dass du ja mehr so Fragen stellst und nicht so eine Richtung vorgibst und ich mache das aber schon auch ganz gerne, dass ich auch mal gerne in eine Richtung lenke oder leite, wo ich jetzt denke, okay, das könnte für die Person auch ganz passend sein und das darfst du als Coach eigentlich nicht, also machst du als Coach eigentlich nicht Deswegen Mentorin so ein kleiner Ausflug in diese Welt. Ja, und das kam dann in diesem Coaching, was ich selber gemacht habe, raus. Und dann hatte ich erstmal riesen Schiss weil ich dachte so, oh mein Gott, nein, ich kann mich doch jetzt hier nicht hinstellen und irgendwie sagen, ich mache selber Mentorings. Und habe mich erstmal auf jeden Fall nicht getraut. Und dann ist natürlich auch die Frage, ja, was wäre, wenn?

Was wäre, wenn ich nicht doch irgendwann gesagt hätte, hey, okay, mein Innerer irgendwie… Motivation auch zu wissen, dass ich das ja eigentlich kann von meiner Vorerfahrung ganzen Arbeitsjahren in Deutschland und auch von dem, was ich vorher gelernt habe. Ich habe ja systemische Beratung gelernt und angewendet. Habe ich mich dann doch irgendwann getraut Das war so ein großer Moment, wo ich dachte, okay, Was wäre denn gewesen, wenn ich mich nicht getraut hätte? Also dann wäre ich halt immer noch nur virtuelle Assistentin was völlig okay ist. Das ist cool, das ist ein feiner Job. Damit kann man super, super schön sein Geld verdienen und das macht auch Spaß. Nur ist es eben was, was mir nicht ausreicht, so um meine persönliche Erfüllung und meinen Sinn im Dasein sozusagen zu erreichen. Und ja, das hätte ich mein ganzes Mentoring-Business nicht, wenn ich nicht damals gesagt hätte, ich mache dieses Coaching. Das Coaching war auch teuer das hat 3000 Euro gekostet. War also auch nicht günstig aber hat dann halt auch dazu geführt Ja, das irgendwie auch ernster zu nehmen was da vielleicht auch passiert ist. Es ist nicht nur so, es ist jetzt irgendwie was, was ich jetzt so nebenbei mache oder mal abarbeite, wenn ich Zeit habe, sondern natürlich habe ich mich dann auf die Coaching-Sessions auch voll und ganz eingelassen weil ich dafür 3.000 Euro gezahlt habe.

Gunda: Ja.

Katha: das ist schon

cool.

Gunda: Ja spannend. Ich finde jetzt, wenn man unsere beiden Geschichten anschaut dann merkt man auch eigentlich, dass es sich lohnt dass man sich Hilfe sucht dass man in sich selbst investiert weil daraus so viele neue… Ja, Erkenntnisse und auch Wendepunkte folgen können. Also das ist ja jetzt, also bei uns beiden war ja eigentlich immer irgendwie das Coaching oder ein Mentoring oder irgendein Kurs oder irgendwas war ja immer der Auslöser dafür, dass wir uns weiterentwickelt haben.

Und das ist eigentlich so die Moral von der Geschichte von dieser Folge, würde ich sagen.

Katha: und auch auf jeden Fall alleine schon dieser Punkt, dass man selbst und das eigene Business es quasi wert ist, da rein zu investieren und was

Gunda: Ja, ja.

Katha: Das schon alleine bewirkt ja so viel auch selbst, wenn du sagst okay, du hast irgendwie ein großes Mentoring gemacht, wo der Inhalt vielleicht noch besser sein könnte oder so, wo du nicht so viel für dich rausziehen konntest aber schon alleine quasi dieser Schritt, dass du es gemacht hast und dass du dich damit beschäftigt hast und nochmal so ganz andere Perspektiven öffnen konntest überhaupt, das ist ja schon allein

deswegen wichtig

Gunda: Ja, ja.

Katha: das auch irgendwo?

Klar muss man auch abwägen und sollte schon ein bisschen gucken, okay, was hat hier auch Hand und Fuß und was kann ich mir jetzt auch gerade leisten? Es ist ja immer schön und gut, alle sagen irgendwie so, ja, investieren die selber, aber klar, die Kohle muss natürlich auch erstmal irgendwo da sein, also sich dafür jetzt irgendwie groß zu verschulden weiß ich jetzt auch nicht, würde ich jetzt auch erstmal nicht machen, aber es

lohnt sich schon auf

Gunda: Ja, also unser Tipp für heute. Ich weiß, du hast noch einen Business-Quick-Tipp dabei, oder? Aber ich würde mal sagen, der Tipp schon mal, den ich mitgebe, holt euch Hilfe, eiert nicht zu lange rum. Also wenn es geht, wenn ihr, wie gesagt, wenn auch das Geld da ist, wenn ihr die Möglichkeit habt, euch zu vernetzen und da auch zu schauen, verschiedene Angebote auch anzuschauen.

Also das ist wirklich nochmal, glaube ich, so mein… Mein Tipp von mir persönlich, also wirklich nicht das Erstbeste nehmen, so wie ich es gemacht habe, sondern wirklich sich ein bisschen beschäftigen mit den Menschen, die das Programm führen oder die auch den Kurs haben und sich da wirklich das gut zu überlegen und dann zu entscheiden, das kann wirklich nochmal neue Türen öffnen und das Business auf ein ganz anderes Level heben.

Katha: Ja und auch so diese, ne, also eigentlich gibt es überall, ich würde mal sagen, es gibt überall entweder was auch mal erstmal nicht so viel kostet oder sogar, wo man sich sogar, Ganz ohne Geld zu bezahlen anmelden kann, zum Beispiel haben wir ja auch beide was, also du hast ja die Checkliste die man sich erstmal für 0 Euro runterladen kann, wo man sich einfach mit seiner E-Mail-Adresse einträgt, diese Checkliste zum Auswandern, wo man auch erstmal gucken kann, okay, wie sind denn deine Infos so, findet man deine Infos irgendwie gut und dann genau so habe ich ja auch das für 0 Euro eine dreiteilige Audioserie Zur Selbstvermarktung, also wo es darum geht, wenn man quasi schon angefangen hat, irgendwie sich ein Online-Wissens aufzubauen und dann den nächsten Schritt gehen will und dann sich wirklich mal auch nach außen präsentieren möchte und sich da aber noch nicht so richtig traut weil das ist ja einfach eine große Hürde. Da gebe ich da auch Tipps dazu, wie man das gut machen kann. Das verlinken wir euch beides natürlich in den Shownotes. Und dann gibt es eigentlich auch immer, wenn man so größere Mentorings oder Coachings bucht, Kann man eigentlich immer kostenlosen kennenlern-Call

Gunda: Ja mhm.

Katha: es eigentlich Jetzt als sollte es immer geben wenn es das nicht gibt ist schon so ein bisschen okay muss man sich schon mal überlegen also dass das kann man ja auch immer machen und mal zu gucken okay passt es denn überhaupt mit der person der auch mal ein bisschen irgendwie auf den zahn zu fühlen ja was lerne ich dann jetzt bei dir oder was womit kannst du mir denn helfen womit kannst du mich unterstützen und ja eben auch einfach mal zu gucken wie Und was haben andere vielleicht darüber schon gesagt, kenne ich vielleicht jemanden der da schon mal was gemacht hat oder oft gibt es ja auch Testimonials da kann man auch mal schauen, okay, wenn jetzt XY geschrieben hat, ja, das ist ganz cool, hat denn XY eine Webseite, wo ich mal gucken kann oder

ein Instagram oder ein LinkedIn, wo ich mal gucken kann, okay, Läuft es denn bei dem jetzt wirklich oder nicht?

Also da kann man ja auch mal so ein bisschen schauen. Also das mache auch ich manchmal, wenn ich mir nicht so sicher bin, okay, bringt jetzt dieses oder jenes mir wirklich was? Dann schaue ich immer so, okay, wer hat das schon gemacht und gucke dann bei denen, weil viele haben ja, also ich bin ja eher so in dieser Instagram-Bubble unterwegs, viele haben ja dann schon auch einen Instagram-Auftritt und so, wo ich dann auch gucken kann, okay, Hat es denen was gebracht oder nicht?

Also klar, ein Testimonial ist immer schön und gut, aber einfach nochmal richtig, da kann man auch

nochmal reinschauen.

Gunda: Ja ja das ist der beste tipp eigentlich das mache ich auch immer also nicht einfach nur lesen sondern auch mal gucken was machen denn die leute da die dahinter stehen und dann kann man schon so ein bisschen einschätzen also auch wenn man natürlich nicht möglich weiß läuft jetzt super gut aber man bekommt so einen ersten eindruck

Katha: natürlich aber man bekommt irgendwie man kann einfach mal so ein bisschen gucken da auch so wichtig so irgendwie passt das auch mit den werten überein und sowas das ist ja auch immer so eine frage Weil jetzt viele die vielleicht mit diesem marketing sprechen wie sehr gut sind und einem da das blau vom himmel runter versprechen und Sind aber vielleicht nicht die anbieter oder coaches oder mentoren oder wie auch immer die vielleicht auch zu mir passender und zu meinen werten und wie ich die welt sehe oder so also da würde ich auch so ein bisschen noch darauf achten ob das da ja ob das zusammen passt oder ob jemand da also zu mir passt so dieses höher schneller weiter verkaufen boom boom boom boom so das passt halt nicht zu mir also und da möchte ich auch zu niemandem in den coaching oder mentoring oder was gehen der das irgendwie so verkörpert weil das Da komme ich nicht mit

klar.

Gunda: Hm, ja. Schön!

Katha: wieder zu lang wird, schmeiße ich mal nur kurz hier

meinen Business-Quick-Tipp

Gunda: mal her.

Katha: ist ja Jahresende und Jahresende ist dann ja auch immer Planung. Also wir planen ja dann vielleicht, also gerade wenn wir ein Business haben, planen wir dann mal unser nächstes Jahr und planen ist ja immer so eine Sache.

Also früher habe ich so geplant, dass irgendwie 90% oder 100% meiner Pläne auch irgendwie nicht funktioniert haben und der Grund dafür war, dass meine Ziele… Nicht gepasst haben, dass ich irgendwelche Ziele mir ausgesucht habe für mich oder für mein Business, also was weiß ich, was Ziel, privates Ziel kann ja auch sein, ich gehe jetzt wieder irgendwie jede Woche ins Fitnessstudio und naja, man kennt es, man macht es dann eh nicht und warum ist das passiert, also sowohl beim Business als auch persönlich ist, weil das Ziel nicht gepasst hat, weil das Ziel nicht wirklich aus dir selber rauskam, nicht wirklich dein eigenes Ziel ist und es ist gar nicht so easy, Rauszufinden, was ist denn wirklich mein eigenes Ziel, weil man ja irgendwie ständig von überall bombardiert wird mit irgendwelchen Dingen, die angeblich erstrebenswert sind und tolle Ziele sein könnten, aber vielleicht eben gar nicht zu einem passen und da sich wirklich mal hinzusetzen und auch fürs Business zu gucken, okay, was sind denn wirklich meine Dinge, die ich erreichen möchte. Sind das irgendwie wirklich die 10.000 Euro Umsatz pro Monat oder ist es vielleicht halt, dass ich sage, hey, ich möchte eine Viertagewoche haben, ich möchte so wie ich das mache, mittwochs nicht arbeiten. Das kann ja auch wirklich ein Ziel sein. Und dann ist es auch viel leichter An diesem Ziel dran zu bleiben und das zu verfolgen und sich wirklich einen Plan zu machen, der dann auch funktioniert und da kommt dann als nächster Schritt die realistische Planung, weil oft planen wir dann auch wieder Dinge im, ich nenne das ja so gerne Superheldinnen-Modus und wir denken, okay, ich schaffe das, das, das, das und das und da einfach wirklich mal runterzuschrauben und zu sagen, okay, ich mache jetzt wirklich nur kleine Baby-Steps, die erreiche ich dann aber auch, ist viel, viel logischer.

Also mein Tipp fürs neue Jahr, egal was ihr euch als Ziele setzt, guckt nochmal wirklich ganz radikal ehrlich hin, ist es wirklich mein Ziel, wirklich mein Ziel oder ist es wieder irgendwie nur was so Heroisches von außen irgendwie. abgeguckt ist, sage ich jetzt mal so. Und dann nochmal zu gucken, okay, was sind denn wirklich realistische, ganz, ganz realistische Steps da hinzukommen.

Und das, was die allermeisten Leute, das sehe ich immer wieder in meinen Mentorings, für realistisch halten, ist immer noch 50% zu viel

also, schraub es gerne einfach mal noch runter. Das fühlt sich immer doof an, wie so… Pläne runterzuschrauben und zu sagen, naja, ich mache jetzt erstmal ein bisschen weniger, aber nachher im Long Run ist das viel besser, weil man dann diese Dinge auch wirklich erreichen kann und dann nicht frustriert ist, weil es halt wieder nicht

Gunda: mhm.

Katha: Yes.

Gunda: guter Tipp.

Katha: zum Jahresabschluss wünschen euch frohe Feiertage, guten Start ins neue

Jahr

Gunda: Und bis zum nächsten Mal dann im neuen Jahr.

Katha: bis nächstes Jahr.

Gunda: Frohe Weihnachten.

Katha: Frohe

Weihnachten Tschüss

Deine Podcast-Hosts

Gunda

lebt seit 2017 in Indonesien und ist seit 2019 selbstständig als Autorin & Auswanderberaterin

Katha

lebt seit 2019 in Indonesien und ist seit 2020 selbstständig als VA und VA-Mentorin

Auszeichnung für unseren Podcast:

Laptop, Sambal & Sonnenhut gehört offiziell zu den besten Expat-Podcasts weltweit!

Abonniere unseren Podcast auf folgenden Kanälen:

Benötigst du noch ein Indonesien Visum? Mit dem Gutscheincode SAMBAL erhältst du 20 Euro Rabatt auf deinen nächsten Visa-Antrag bei Bali-Visum.de!*

Du möchtest nach Indonesien auswandern oder eine Weile dort leben? Hol dir unseren Auswanderguide! Er enthält alle Informationen, die du für ein Leben in Indonesien brauchst und mit dem Gutscheincode INDO10 bekommst du 10 % Rabatt!

Lerne Bahasa Indonesia mit dem Crashkurs von Indojunkie und erhalte 10 % Rabatt! (Gutscheincode: SAMBAL10)*
Und mit unserem Bali-Reiseführer als Buch oder E-Book bist du bestens für deinen nächsten Aufenthalt ausgestattet!
*Provisions-Code: Wenn du mit diesem Gutscheincode das Produkt erwirbst, erhalten wir eine kleine Provision vom Anbieter. Für dich entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Kontakt

Fragen, Wünsche, Anregungen?

Melde dich unter hallo[at]indonesien-podcast.de - wir freuen uns auf deine Nachricht!